Language: DeutschEnglish
Sie sind hier: Startseite > Kaffeepause > Kaffee-Lexikon
Kaffeebohnen
Kaffee-Lexikon

Von Arabica bis Zucker: Begriffe rund um das Thema Kaffee & Co.

A
Anbaugebiete: Kaffee wird vor allem in Äquatornähe angebaut, deshalb auch der Begriff „Kaffeegürtel“. Das größte Anbaugebiet ist Brasilien, danach folgt Vietnam, das Kolumbien vom zweiten Platz verdrängte.
 
Arabica-Kaffee: Hat einen Weltmarktanteil von 64%, wird in Höhenlagen von 1300-1800m angebaut und ist zu jeder Zeit des Jahres auf hohe Niederschläge angewiesen. Der Reifungsprozess der Frucht dauert ca. 6-8 Monate.
 
B
Barista: Der handwerkliche Künstler an der Espressomaschine. Er weiß, wie der Kaffee zu einem perfekten Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato wird. Er kennt die Geheimnisse rund um Temperatur und Druck der Espressomaschine und weiß, wie wichtig der richtige Mahlgrad und die Menge des Kaffees ist.
 
C
Cappuccino ital.: „Kleiner Kapuziner“, da die braune Haube an die Kapuzen der Mönchskutten der Kapuziner erinnert.
 
Carajillo ist in Spanien der Name für einen starken Espresso mit einem Schuss Brandy.
 
D
Druck ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Zubereitung des perfekten Espresso. Wichtig ist auch, dass der Druck während der Extraktion konstant ist.
 
E 
Espresso heißt auf italienisch soviel wie „schnell und unter Druck“. Für den idealen Espresso läuft ca. 25 Sekunden Wasser durch 7 g gemahlene Espressobohnen bis 25 – 30 ml erreicht sind. Espressobohnen sollen einen hohen Arabica-Anteil und wenig oder keine Robusta-Anteile haben.
 
Espresso corretto: Ein Espresso mit einem Schuss Branntwein oder Likör, in Italien wird meist Grappa verwendet. 
 
F
Frischbrüh-Vollautomaten brühen den Kaffee Tasse für Tasse frisch auf. Der Vorteil ist die schnelle Ausgabezeit von wenigen Sekunden.
 
G
Geschmacksempfinden: Wir können wegschauen, weghören aber nicht weg-schmecken. Die Nase ist für die Aufnahme von Aromen unser allerwichtigster und direktester Sinn, ohne die olfaktorischen Möglichkeiten können wir nicht schmecken.  Alles was über die Nase geht, landet direkt in unserem „Emotionalen Schaltpult“ im Gehirn, dem limbischen System.
 
Herz und Magen werden beim Genuss von Espresso mehr geschont als beim Filterkaffee. Das Geheimnis liegt im klassischen Kurzbrühverfahren. Nur die Hälfte an Koffein und unerwünschten Schadstoffen werden dabei gelöst.
 
Iced Espresso: doppelter Espresso, der über grob gestoßenes Eis gefüllt wird.
 
J 
Jährlich wurden in 2008 146 Liter Kaffee pro Kopf getrunken.
 
K
Koffeingehalt: Eine 150 ml-Tasse im Filteraufgussverfahren hat einen Koffeingehalt von ca. 80 mg. Der Espresso liegt bei rund 50 – 60 mg Koffein und die 125 ml-Tasse entkoffeinierten Kaffees enthält eine kleine Restmenge von 1 – 4 mg.
 
Latte Macchiato: Macchiato bedeutet „gefleckt“ – Latte Macchiato also „gefleckte Milch“. Ein Getränk das aus drei Teilen besteht, heißer Milch, Milchschaum und einem Espresso, der die beiden vorherigen Schichten beim Eingießen auseinander drückt.
 
M 
„Muckefuck“: Kommt aus dem Französischen – Mocca faux = falscher Kaffee. So bezeichnet man Getreide-, Zichorien- und Ersatzkaffees.
 
Naturprodukt: Kaffee ist ein echtes Naturprodukt und als solches (bisher)  noch nicht zu ersetzen. Die Einzigartigkeit erhält er durch das Zusammenspiel vieler Aromen, die teilweise noch nicht einmal entschlüsselt wurden. Daher ist es bisher auch noch nicht gelungen, Kaffeearoma künstlich herzustellen.
 
O
Optimale Lagerung: Nach dem Öffnen der Packung wird das Aroma des Kaffees am besten erhalten, indem er bei Zimmertemperatur lichtgeschützt in seinem Aromabeutel aufgewahrt wird. Die Packung sollte luftdicht gelagert werden.
 
P
Promillewerte können durch Espressogenuss nicht weggezaubert oder verfälscht werden. Im Gegenteil: Der kleine Schwarze fördert die Aufnahme des Alkohols im Blut.
 
Q
Qualität ergibt sich durch die Rohkaffeequalität wie Bohnensorte, Anbauregion, Lagerung, Röstverfahren, Verpackung und andere Einflüsse.
 
R
Robusta Kaffee: Er hat einen Weltmarktanteil von 36% und wird in Höhen bis zu 1000m angebaut. Er verträgt durchschnittlich höhere Temperaturen als der Arabica. Durch die kostengünstigeren Anbau- und Erntemöglichkeiten und seine Widerstandsfähigkeit ist Robusta-Kaffee der preisgünstigere Kaffee auf dem Markt.
 
S
Säure gibt einer Kaffeemischung ihre edle Note, Ausdruckskraft und Lebendigkeit. Die Säure variiert mit der Mischung, besonders fein ist sie bei 100% Arabica-Kaffee.
 
Schümli Kaffee ist besonders aromatischer Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen und einer samtig braunen Crema wie beim Espresso. Diese Schaumhaube wurde in der Schweiz „Schümli“ getauft.
 
T 
TransFair hat das Ziel, für einen fairen Handel mit der Dritten Welt zu sorgen. Der Zwischenhandel wird ausgeschlossen und die Kleinbauern werden stärker am Erlös beteiligt.
 
U 
Ursprünglich stammt der Kaffee aus Zentralafrika. Wildwachsende Coffea-arabica Pflanzen wurden dort erstmals im 16./17. Jahrhundert erwähnt. Sein Name wurde abgeleitet von der Provinz Kaffa in Äthiopien.
 
Venedig besitzt das älteste Kaffeehaus Europas, das Cafe Florian am Piazza San Marco.
 
Wo wird Kaffee angebaut? Rings um den Äquator, auch Kaffeegürtel genannt.
 
X7 ist der Name für eine ebenso einfache wie originelle Designer-Espressomaschine. Sie kommt aus dem Hause illy und legt auf Funktionalität und Qualität großen Wert.
Mehr dazu: www.espresso-und-co.de
 
Yirgacheffe ist Topkaffee aus Athiopien. Dieser Kaffee wird mit hohem Aufwand in nur kleinen Mengen produziert, von nur wenigen Exporteuren angeboten und ist dementsprechend begehrt.
 
Z Zucker: Zum Kaffee sollte feinkörniger weißer Zucker gereicht werden, niemals Würfelzucker, da dieser die feine Crema zerstört.