Kaffeeduft statt Panzerlärm
„Hier ist noch reichlich Platz für zukünftige Erweiterungen“, sagt Michael Wiese beim Gang über das Kasernengelände. 10,6 Hektar stehen für Kaffee Partner zur Verfügung. Nur ein Viertel davon will das Unternehmen für den ersten Bauabschnitt in Anspruch nehmen. 2011 soll der Umzug von Wallenhorst nach Osnabrück stattfinden.
An der Römereschstraße will Kaffee Partner auf einem 250 Meter langen Straßenabschnitt das neue Verwaltungsgebäude mit Zentrallager errichten. Bislang bestimmen heruntergekommene Mannschaftsunterkünfte und Baracken, asphaltierte Plätze und hässliche Zäune das Bild. Schon in Kürze soll dieser Nachlass aus der Zeit der Briten abgerissen werden. Eine Aufgabe, zu der sich die Stadtwerke verpflichtet haben. Sie kaufen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) 27,5 Hektar des Kasernengeländes ab und veräußern einen großen Teil davon an Kaffee Partner.
Das Wallenhorster Unternehmen hat es eilig, aber die halb fertigen Pläne aus der Schublade müssen erst umgestrickt werden. Sie sind noch auf eine Erweiterung am bisherigen Standort zugeschnitten, wie Markus Sindermann verrät, der bei Kaffee Partner für EDV und Organisation verantwortlich ist.
Kreative Lösungen sind auch für die übrigen Flächen gefragt. Das Unternehmen übernimmt neben unbrauchbaren Militärbaracken etliche Hallen, die für Panzer und kleinere Fahrzeuge dimensioniert sind. Ob sie für den großen Fuhrpark von Kaffee Partner geeignet sind, ist noch nicht geklärt.
Einen großen Nutzen verspricht sich das aufstrebende Unternehmen mit knapp 500 Mitarbeitern von dem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk, das die Stadtwerke vor fünf Jahren für die Briten gebaut haben. Die Anlage ist groß genug, um den neuen Betrieb umweltfreundlich mit Strom und Wärme zu versorgen.
Auf dem Erweiterungsgelände für Kaffee Partner befinden sich außerdem ein in die Jahre gekommener Tennisplatz und ein Fußballfeld mit Flutlichtanlage, dem die Maulwürfe allerdings schon zugesetzt haben. Marketingchef Michael Wiese sieht hier ein Betätigungsfeld für den Betriebssport – zumindest für gelegentliche Fußballturniere. Falls sich das Grundstück für Kaffee Partner doch als zu groß erweisen sollte, können auch andere Betriebe angesiedelt werden. „Wir haben uns ein Vorkaufsrecht gesichert“, sagt Oberbürgermeister Boris Pistorius, der das Konversionsprojekt „Kaffeeduft statt Panzerlärm“ als großen Schritt für die Stadtentwicklung versteht: „Wer jetzt noch gute Standorte auf Kasernenflächen haben will, muss sich sputen!“
Die Briten haben die Winkelhausen-Kaserne im Dezember 2008 verlassen. Auf dem östlichen Teil des Geländes werden sich das Finanzamt Osnabrück-Land und die Polizei niederlassen, im Westen betreibt die Spedition Nosta ein Logistikzentrum.
Das Wallenhorster Unternehmen hat es eilig, aber die halb fertigen Pläne aus der Schublade müssen erst umgestrickt werden. Sie sind noch auf eine Erweiterung am bisherigen Standort zugeschnitten, wie Markus Sindermann verrät, der bei Kaffee Partner für EDV und Organisation verantwortlich ist.
Kreative Lösungen sind auch für die übrigen Flächen gefragt. Das Unternehmen übernimmt neben unbrauchbaren Militärbaracken etliche Hallen, die für Panzer und kleinere Fahrzeuge dimensioniert sind. Ob sie für den großen Fuhrpark von Kaffee Partner geeignet sind, ist noch nicht geklärt.
Einen großen Nutzen verspricht sich das aufstrebende Unternehmen mit knapp 500 Mitarbeitern von dem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk, das die Stadtwerke vor fünf Jahren für die Briten gebaut haben. Die Anlage ist groß genug, um den neuen Betrieb umweltfreundlich mit Strom und Wärme zu versorgen.
Auf dem Erweiterungsgelände für Kaffee Partner befinden sich außerdem ein in die Jahre gekommener Tennisplatz und ein Fußballfeld mit Flutlichtanlage, dem die Maulwürfe allerdings schon zugesetzt haben. Marketingchef Michael Wiese sieht hier ein Betätigungsfeld für den Betriebssport – zumindest für gelegentliche Fußballturniere. Falls sich das Grundstück für Kaffee Partner doch als zu groß erweisen sollte, können auch andere Betriebe angesiedelt werden. „Wir haben uns ein Vorkaufsrecht gesichert“, sagt Oberbürgermeister Boris Pistorius, der das Konversionsprojekt „Kaffeeduft statt Panzerlärm“ als großen Schritt für die Stadtentwicklung versteht: „Wer jetzt noch gute Standorte auf Kasernenflächen haben will, muss sich sputen!“
Die Briten haben die Winkelhausen-Kaserne im Dezember 2008 verlassen. Auf dem östlichen Teil des Geländes werden sich das Finanzamt Osnabrück-Land und die Polizei niederlassen, im Westen betreibt die Spedition Nosta ein Logistikzentrum.
(Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 10.04.2010. Originalartikel herunterladen)