Mirja Boes hat im Spot den Kaffee auf
Comedy-Star ist neues Werbegesicht einer Wallenhorster Firma
Was haben der Melitta-Mann und Cappuccino-Macho Angelo („Isch abe gar kein Auto“) mit Mirja Boes gemeinsam? Nicht viel? Von wegen! Sie alle werben für Produkte aus der Kaffee-Branche. Wobei Comedy-Star Boes neu im Geschäft ist. Für einen Online-Werbespot hat sich die Wallenhorster Firma Kaffee Partner den humorvollen Promi ins Boot geholt. In dem 90-sekündigen Filmchen mimt die 35-Jährige eine frustrierte Sekretärin, die von den Tücken des Kaffeekochens in den Wahnsinn getrieben wird.
Da ordert der Chef einen Cappuccino spezial mit einem Schuss Schokolade, und ein quengelnder Junge fordert Kakao. Zu viel für die adrette Blondine, die schnaufend hinter einem riesigen Aktenberg zu versinken droht und kurze Zeit später vor Wut über die veraltete Kaffeemaschine explodiert.
Boes war von Anfang an die Wunschbesetzung für den Werbefilm: „Mit ihrer lockeren Art und Weise ist sie genau die Richtige. Sie ist überhaupt nicht abgehoben“, schwärmt Pressesprecherin Caterina Kahlo. Auch Marketingleiter Michael Wiese freut sich sehr, dass Kaffee Partner den Comedy-Star als Markenbotschafterin gewinnen konnte: „Mirja Boes strahlt unglaubliche Energie und Lebensfreude aus. Damit zieht sie Menschen in ihren Bann. Insofern ist sie unsere Wunschwerbepartnerin.“
Schließlich hat Boes auch beste Referenzen vorzuweisen: Die gebürtige Viersenerin ist deutsche Comedy- Preisträgerin und durch viele Auftritte in Serien, TV Shows und ihr eigenes Bühnenprogramm bekannt. Außerdem hat sie eine besondere Verbindung zu Osnabrück, da hier das Management der Künstlerin seinen Sitz hat.
Doch auch das richtige Timing verhalf dem Wallenhorster Unternehmen zu der Kooperation mit Boes: „Sie kam Anfang November mit ihrer Tour nach Osnabrück in den Rosenhof. Da hatte sie vorher noch ein paar Stunden Zeit, um mit uns den Spot zu drehen“, erklärt Kahlo. Der Drehbuchautor des Comedy- Stars steuerte dann gleich noch das Skript für die Filmsequenz bei – fertig war der Werbespot.
Im Fernsehen wird das Ganze allerdings nicht zu sehen sein. Die Produktion ist Teil einer Online-Werbe-Kampagne und kann unter anderem auf der Internetseite des Unternehmens angeschaut werden.
Bereits vor dem geplanten Veröffentlichungstermin war der Spot kurzzeitig auch auf dem Internet-Videoportal „YouTube“ zu sehen. Ein ungeduldiger Boes-Fan hatte ihn dort eingestellt.
(Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 19. Januar 2009, Originalartikel downloaden)