Gute Laune auf Knopfdruck kommt bald wieder aus Osnabrück
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Osnabrück hat in Abstimmung mit den Gremien aus Politik und Verwaltung den Zuschlag für ein 106.000 qm großes Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne an die Osnabrücker Unternehmer Dr. Andreas Ost und Dipl.-Kfm. Michael Koch gegeben.
Die beiden gebürtigen Osnabrücker treten mit ihrem eigens dafür gegründeten Immobilienunternehmen OKI GmbH als Käufer auf und vermieten das Grundstück an die Kaffee-Partner-Gruppe. Diese wird dort den neuen Unternehmenssitz sowie das Zentrallager bauen und mit ca. 280 der fast 500 Mitarbeiter voraussichtlich im Sommer 2011 einziehen. Damit kehrt Kaffee Partner zu seinen Wurzeln zurück, denn das Unternehmen wurde 1973 von Fritz Ost am Goethering gegründet.
Seit 30 Jahren ist der Firmensitz nun in Wallenhorst. "Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wallenhorst war und ist gut, wir fühlen uns dort sehr wohl und belassen eventuell auch noch Unternehmensteile am alten Standort", so die Geschäftsleitung von Kaffee Partner.
Die Standortvorteile der Winkelhausen-Kaserne ließen laut Ost und Koch allerdings aus unternehmerischer Sicht keine andere Wahl : "Wir haben hier ein wesentlich größeres Grundstück, mehr Parkplätze und viel mehr Reserveflächen für weitere Expansionsschritte, als bei dem ursprünglich für unseren Neubau vorgesehenen Grundstück in Wallenhorst. Zum Vergleich: Das Grundstück in Osnabrück hat 106.000 qm mit 80% bebaubarer Fläche, das am Huller Weg hat nur ca. 40.000 qm und nur ca. 50% davon dürfen bebaut werden. Außerdem gibt es keine Höhenbeschränkung."
Ein ganz wesentlicher Punkt bei der Entscheidungsfindung sei auch die bessere Erschließungsmöglichkeit personeller Ressourcen. " Vor allem für den Ausbau unseres telefonischen Beratungs-Centers benötigen wir dringend mehr Personal. Dies wird durch die nahe Fachhochschule und die umliegenden Wohngebiete sowie die gute Stadtbusanbindung leichter zu gewinnen sein", sagte Dr. Ost. Darüber hinaus sind die verkehrsgünstigen Anbindungen auch für bestehende Mitarbeiter (sehr viele kommen bereits aus dem Stadtgebiet) und Lieferanten positiv zu bewerten.
Geschäftsführer Michael Koch freut sich über weitere Logistik-Pluspunkte:" Durch die Hafen- und Gleisanbindung sowie Speditionen in direkter Nachbarschaft ergeben sich ganz neue Perspektiven für umweltfreundlichen Güterumschlag. Denn wir vertreiben alleine an Kaffee, Kakao und Tee 1,5 Millionen kg pro Jahr und ca. 5.000 Kaffee-Spezialitäten-Automaten. Dazu versenden wir täglich mehr als 800 große Pakete. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist außerdem das Blockheizkraftwerk auf unserem Grundstück sehr erfreulich, mit dem wir Öko-Energie nutzen - und zwar Wärmerückgewinnung der Piesbergdeponie.
Und nicht zuletzt freut sich die Geschäftsleitung der Kaffee-Partner-Gruppe darüber, den Unternehmenssitz nun wieder in der früheren "Glückshauptstadt" zu nehmen. "Das passt einfach zusammen: Kaffee und Kakao sind schließlich für die Ausschüttung von Glückshormonen bekannt!"