Besucheransturm beim Familientag von Kaffee Partner in Osnabrück
OSNABRÜCK. Jahrmarkt- und Volksfestatmosphäre rund um ein Firmengelände erlebt man nicht alle Tage. Und so strömten trotz nasskalten Wetters zahlreiche neugierige Besucher zum Tag der offenen Tür rund um das neue architektonische „Traumschiff“ von Kaffee- Partner, das unlängst an der Römereschstraße am Hafen vor Anker gegangen ist.
Die Fußballspieler des VfL Osnabrück blieben nicht lang allein, als sie sich am Sonntagmorgen zum „Abfrühstücken“ der frisch beendeten Spielzeit beim Trikot-Sponsor trafen. Nicht nur das schicke neuartige Drive-in-Café „Coffee Perfect“, sondern auch das „Mutterschiff“ Kaffee-Partner neben diesem gastronomischen „Beiboot“ war schnell einem Menschen-Ansturm ausgesetzt, wie man ihn sonst nur von Fußballspielen kennt.
„Schon eine Stunde vor Öffnung bildeten sich die ersten Schlangen vor dem Haupteingang“, berichtete Firmengründer Andreas Ost, der wie die meisten seiner Kollegen und Mitarbeiter nicht mit einem solch hohen Besucheraufkommen gerechnet hatte. Im Fünfminutentakt wurden die Besuchergruppen vom Foyer aus über Kaffeemuseum, Mitarbeiter-Forum, Kundenbetreuung, Verwaltungs- und Marketingabteilung bis hin zu Werkstatt und Lager in jeweils 45 Minuten durch sämtliche Räume geführt. Genau so lang, wie sie mitunter darauf gewartet hatten.
Für die Einblicke in das Innenleben des neuen Flaggschiffs vom Marktführer für Einzeltassen-Frischbrüh-Kaffeeautomaten hatte sich das Anstehen allerdings gelohnt. Beschwingtes Design, hohe Transparenz, außergewöhnliche Lichteffekte und beste klimatische Bedingungen prägen die neuen Arbeitswelten von Kaffee-Partner. Ebenso wie die Außenfassade dominieren Weiß- und Brauntöne das Interieur. Ganz so, als würde man durch den Milchschaum eines Latte macchiato schreiten, fühlt man sich etwa in den im luftig hellen Weiß erstrahlenden Treppenaufgängen.
Lange Menschenschlangen bildeten sich auch vor der Gewinnausgabe der Tombola. Kein Wunder: Jedes dritte Los versprach den Gewinn einer Kaffeemaschine. Bereits gegen Mittag waren alle Lose verkauft. Nicht nur allerlei kulinarische Angebote rund um das neue, moderne Vorzeige-Gebäude sorgten dafür, dass die Besucher-Massen auch ohne Kaffee hellwach und erwärmt blieben. Eine Riesenrutsche und ein Quad-Parcours im Freien sowie eine Hüpfburg, eine Musikbühne, kunstvolle Schminkaktionen und ein Fußball-Rodeo im großen Kinderzelt sorgten für garantiert koffeinfreien Familienspaß. Allein das firmeneigene Maskottchen „Boni“, das für Fotoshootings posierte, erinnerte leibhaftig daran, dass es sich hier um die braune Bohne dreht.
Neben „Coffee to stay“ und „Coffee to go“ verspricht Kaffee-Partner auch nach dem Tag der offenen Tür mit frei zugänglichen „Kaffee-Erlebniswelten“ inklusive Shop, Museum, Rösterei, Labor, Forum und Seminaren überdies „Coffee to show“. Ein offenes Konzept, bei dem kein Kunde Kaffeesatz lesen muss.
So setzt das Neu-Osnabrücker Unternehmen nicht nur in architektonischer, sondern auch in gastronomischer Hinsicht neue Maßstäbe und Impulse für eine Belebung des Gewerbegebietes rund um den Hafen. Und bietet dabei alles andere als kalten Kaffee.
(Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 6. Mai 2012 16:50 Uhr, Autor: Matthias Liedtke, Originalartikel ansehen)

