Espressokocher

Mit dem Espressokocher zum perfekten Espresso?

Espresso gehört zu den beliebtesten Kaffeespezialitäten weltweit. Kein Wunder, schließlich macht der kleine Koffeinkick wach und schmeckt dabei wunderbar aromatisch. Doch nicht immer ist ein Kaffeevollautomat von Kaffee Partner verfügbar, mit dem Sie auf Knopfdruck die italienische Kaffeespezialität herstellen können. Viele Kaffeefreunde wollen auf Fertigprodukte verzichten und setzten bei der Zubereitung eines Espressos zu Hause auf den praktischen Espressokocher. Mit diesem lässt sich der Espresso in echter Handarbeit auch daheim zubereiten. Zur Not kommt der Espressokocher auch ohne Strom aus, sodass selbst unter freiem Himmel dem Espressogenuss nichts im Weg steht. Aber kann ein solcher Espresso mit einem Espresso aus einer Siebträgermaschine mithalten?

Der Espressokocher – mit dem Perkolationsprinzip zum leckeren Espresso

Im Grunde handelt es sich bei einem Espressokocher nicht um einen „Kocher“, sondern einen Perkolator. Der Kaffee-Perkolator wurde bereits 1810 erfunden, setzte sich aber in Deutschland nie richtig durch. Ein einfacher Espressokocher oder Perkolator besteht aus einer Kanne mit Metallröhrchen in der Mitte und Filter im oberen Drittel. Beim Erhitzen des Wassers steigt dieses im Metallröhrchen nach oben und tropft von hier auf das gemahlene Kaffeepulver. Die Zirkulation erfolgt solange, bis die gewünschte Stärke erreicht ist.

Die Zubereitung im Espressokocher

Für einen gelungenen Espresso aus einem Espressokocher wird zunächst Wasser außerhalb des Espressokochers erhitzt und anschließend in den Kocher gegeben. Dieser Arbeitsschritt soll verhindern, dass der Kaffee den Geschmack von Aluminium oder Metall annimmt. Dies kann schnell passieren, wenn das Wasser im Espressokocher erhitzt wird. Nun sollten die Kaffeebohnen frisch gemahlen werden, um den Trichtereinsatz mit dem frischen Kaffeepulver zu füllen. Das Pulver darf nicht festgedrückt werden, sondern soll locker den Trichter füllen. Im Anschluss wird der Espressokocher auf dem Herd (oder über dem Feuer) erhitzt, bis das typische „Gurgeln“ zu hören ist. Der Espresso ist anfangs recht dunkel, wird aber heller und ist fertig sobald er von honiggelber Farbe ist. Um den Extraktionsprozess zu beenden, wird der Espressokocher unter fließendem, kalten Wasser abgekühlt.

Was unterscheidet die Zubereitung im Espressokocher von anderen Arten der Zubereitung?

Im Gegensatz zur Zubereitung mit einer Siebträgermaschine, arbeitet der Espressokocher nicht mit Druck. Kaum verwunderlich, dass ohne den nötigen Druck von etwa 9 bar auch keine schöne Crema entsteht. Das Ergebnis ist vielmehr ein kräftiger Kaffee und kein echter Espresso. Deswegen ist die Bezeichnung „Espressokocher“ auch irreführend. Zudem erlaubt der Espressokocher wenige Variationsmöglichkeiten. Kein Wunder, dass sich das Perkolationsprinzip hierzulande nicht durchsetzen konnte.

Cowboyfeeling mit dem Espressokocher

Der Espressokocher kann den Kaffeevollautomaten oder die Kaffeemaschine nicht ersetzen. Trotzdem ist er eine praktische Ergänzung und Bereicherung zum täglichen Kaffeegenuss. Schließlich ist es abenteuerlich, wenn man seinen Kaffee ganz traditionell wie ein amerikanischer Cowboy zubereiten kann. Da er auch ohne Strom auskommt, eignet sich der Espressokocher hervorragend für die Kaffeepause beim Outdoorurlaub oder auf dem Campingplatz. Probieren Sie den handgemachten Kaffee und vergleichen Sie diesen mit einem Espresso aus einem Vollautomaten von Kaffee Partner. Die ursprüngliche Art der Zubereitung hat ihren eigenen Charme und ist eine willkommene Abwechslung zum täglichen Kaffeekonsum.

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