Hochlandkaffee

Hochlandkaffee – ein ganz besonderer Genuss?

Wie der Name bereits andeutet, stammt Hochlandkaffee aus besonders hohen Anbaugebieten. Diese liegen 1000 bis 2000 Meter über dem Meeresspiegel und punkten durch optimale Bedingungen für hochwertigen Kaffee. Kein Wunder also, dass Hochlandkaffee oftmals gleichgesetzt wird mit besonders aromatischem Kaffeegenuss. Doch wo genau wächst dieser besondere Kaffee und was zeichnet ihn aus?

Wo wird Hochlandkaffee angebaut?

Damit die Kaffeepflanze optimal gedeiht, benötigt sie beste Bedingungen. Nicht nur das Klima ist entscheidend, auch die Temperatur und Niederschlagsmenge wirken sich auf die Qualität der Kaffeepflanze aus. Nur wenige Regionen der Erde erfüllen diese Bedingungen. Vor allem die Gebiete rund um den Äquator eignen sich für den Anbau von Kaffee. Entsprechend werden sie auch als „Kaffeegürtel“ bezeichnet. Kaffeeanbaugebiete über 1000 Metern finden sich auf mehreren Kontinenten. Zu den bekanntesten Regionen zählen Äthiopien, Kolumbien und Costa Rica. Aber auch in Asien, der Karibik und auf Hawaii wird Hochlandkaffee angebaut.

Die besonderen Merkmale eines Hochlandkaffees

In den Hochlagen herrscht das optimale Klima für den Anbau von hochwertigem Kaffee. Die Temperaturen sind niedrig und die Luftfeuchtigkeit ist trotzdem hoch. Dank der heterogenen Flora und Fauna ist das Biosystem des Hochlands recht resistent gegen Schädlinge. Kein Wunder, dass sich die sensible Arabica Bohne hier besonders wohlfühlt. Aufgrund des Nebels im Hochland sind die Temperaturen nicht zu hoch. Dadurch reift die Arabica Bohne deutlich langsamer als die Robusta. Die Robusta kann auch wärmere Temperaturen in tieferen Lagen vertragen und ist nach sechs bis acht Monaten bereit für die Ernte. Im Gegensatz dazu reift die Arabica Bohne neun bis elf Monate. Aufgrund der längeren Reifung ist das Aroma der Arabica milder und ausgewogener.

Reiner Hochlandkaffee

Als reinen Hochlandkaffee bezeichnet man Kaffeebohnen die auf Plantagen in über 1500 Metern Höhe wachsen. Dieser Kaffee benötigt noch länger um zu reifen. Ob sich das Aroma wirklich vom „normalen“ Hochlandkaffee unterscheidet ist fraglich. Vielleicht handelt es sich auch um eine geschickte Marketingmaßnahme. Am besten probieren Sie beide Varianten aus einem Vollautomaten von Kaffee Partner und vergleichen den Geschmack miteinander.

Die Ernte des Hochlandkaffees

Hochlandkaffee wird auch als Bergkaffee bezeichnet, schließlich wächst er in über 1000 Meter Höhe. Hinzu kommt, dass viele Arabica Bohnen wild im Wald unter natürlichen Bedingungen wachsen. Beide Faktoren erschweren die Ernte. Deswegen wird Hochlandkaffee oftmals per Hand geerntet. Diese Picking-Methode ist zeit- und kostenintensiv. Das Ergebnis ist sehr homogen, da überreife oder grüne Früchte nicht geerntet werden. Dadurch ist die Qualität des Kaffees besonders gut, der Preis jedoch entsprechend hoch.

Hochlandkaffee – eine lohnenswerte Investition?

Die Grundlage für den optimalen Kaffeegenuss bildet die Kaffeebohne. Selbst die beste Art der Zubereitung kann aus minderwertigen Kaffeebohnen keinen exzellenten Kaffee zaubern. Deswegen sollte man beim Kauf der Bohnen Wert auf Qualität legen. Übrigens ist die Arabica Bohne nicht grundsätzlich hochwertiger als die Robusta. Sie unterscheiden sich jedoch im Aroma und Koffeingehalt voneinander. Welche Bohne Sie bevorzugen, ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Hochlandkaffee aus Fair-Trade Anbau (zum Beispiel in Costa Rica) ist eine Investition in den Genuss und das gute Gewissen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Tasse Kaffee und genießen Sie die wohlverdiente Kaffeepause mit hochwertigen Produkten.

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