Mokka

Traditioneller Kaffeegenuss aus dem Nahen Osten

Als Mokka bezeichnet man in Deutschland den typisch türkischen Kaffee. Charakteristisch für den Mokka sind seine Zutaten: fein gemahlenes Kaffeepulver, Zucker und Wasser. Auch die Zubereitung des Mokkas unterscheidet sich von anderen Kaffeearten, schließlich wird er gleich mehrmals gekocht und mit Kaffeesatz serviert. Tatsächlich handelt es sich hierbei um die älteste Zubereitungsart eines Kaffees. Mit einem modernen Kaffeeautomaten von Kaffee Partner gelingt der geschichtsträchtige Mokka im Handumdrehen, sodass der typische Geschmack des Mokkas besonders gut zur Geltung kommt.

Ein Kaffee mit Geschichte – der Mokka

Die Bezeichnung „Mokka“ geht auf die Heimat des Mokkas zurück, die Hafenstadt Al-Muchá im Jemen. Hier begann der Siegeszug des Mokkas, denn in der Stadt Al-Muchás wurde der Mokka kultiviert, angebaut und vom Hafen aus in die ganze Welt verschifft. Ursprünglich kommt die Mokka Bohne nämlich aus Äthiopien. Inzwischen sind die Zubereitung und die Türkische Kaffeekultur sogar Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Obwohl die Mokka Bohne keinen Kakao enthält, erinnert der Geschmack an Kakao Aromen mit einer fruchtigen Note. Mit entsprechenden Gewürzen wie Kardamom oder Zimt verfeinert, erhält der Mokka seine typisch, orientalische Note. Mittlerweile gibt es aber auch viele Variationen des Mokkas, die sich mühelos mit einem Kaffeevollautomaten zubereiten lassen.

Die Zubereitung des Mokkas

Die klassische Zubereitung des Mokkas unterscheidet sich maßgeblich von anderen Kaffeespezialitäten. Traditionell wird der Mokka in einem türkischen Mokkakännchen gekocht. Das langstielige Kännchen aus Edelstahl wird auch Ibrik genannt. Zunächst kommt das Wasser in das Kännchen. Eine Tasse Mokka benötigt etwa 50ml Wasser. Das verwendete Kaffeepulver sollte möglichst fein sein, denn es wird nicht gefiltert, sondern direkt mit eingeschenkt. Pro Tasse Mokka reicht ein Teelöffel Kaffeepulver. Meist wird der Mokka süß getrunken, sodass bereits beim Aufkochen Zucker zum Kaffeepulver hinzugefügt wird. Auch die verwendeten Gewürze werden mitgekocht und zum Pulver gegeben.

Ein intensiver Kochvorgang

Zunächst wird das Wasser ohne Kaffeepulver aufgekocht. Dann kommen das Kaffeepulver und die gewünschten Gewürze hinzu. Abermals wird das Getränk zum Kochen gebracht. Der entstehende Schaum kann abgeschöpft und später für die leckere Schaumkrone in den Tasse verwendet werden. Eine intensive Schaumkrone ist, neben dem Kaffeesatz, das Markenzeichen eines perfekt zubereiten Mokkas. Das dritte Aufkochen schließt den Kochvorgang ab. Der Mokka ist nun servierfertig. Am besten kommt der Mokka in kleinen orientalischen Tassen zur Geltung, aber auch in einer Espressotasse mundet er.

Ein Klassiker im modernen Gewand

Der Mokka und die türkische Kaffeekultur wurden nicht ohne Grund zum Weltkulturerbe ernannt. Zubereitung und Kaffeegenuss prägten die Kaffeekultur in vielen Ländern der Erde. Auch wenn heutzutage der Filterkaffee die Getränkekarten von den meisten Cafès dominiert, verspricht der Mokka einen ganz besonderen Genuss. Viele Variationen wie etwa der Wiener Mokka lassen keine Langeweile an der Kaffeetheke aufkommen.

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