Ristretto

Mehr als eine Alternative zum Espresso

Während der Espresso den meisten Kaffeetrinkern bestens bekannt ist, wissen viele nicht was sich hinter einem Ristretto verbirgt. Oftmals wird er auch mit dem Lungo verwechselt, der ähnlich wie der Ristretto, eine Variante des Espressos ist. Bei der Unterscheidung von Espresso, Lungo und Ristretto ist die verwendete Wassermenge entscheidend. Der Lungo ist dabei der verlängerte Espresso, der Ristretto die verkürzte Variante. Aufgrund der reduzierten Flüssigkeit sorgt der Ristretto für einen tollen Energiekick – und das nicht nur am Morgen. Zudem ist er durch die besondere Zubereitung schonend für den Magen und so auch für empfindliche Kaffeeliebhaber geeignet.

Italiens verkürzter Espresso – der Ristretto

Italien ist die Heimat vieler Kaffeespezialitäten. Auch der Ristretto kommt aus Italien. Besonders beliebt ist der Ristretto im Süden des Landes. Bereits der Name des Kaffees deutet auf seine Herkunft und seine besonderen Merkmale hin, denn das italienische Wort „Ristretto“ heißt übersetzt „beschränkt“ oder „eng“. Mit nur 15 bis 20 ml Wasser ist die Flüssigkeitsmenge des Ristrettos in der Tat beschränkt. An Aroma büßt die kleine Tasse Kaffee allerdings nicht ein. Im Gegenteil, der Geschmack ist bei richtiger Zubereitung besonders intensiv und kräftig.

Die Zubereitung des Ristrettos

Bei der Zubereitung ähneln sich Espresso und Ristretto. Tatsächlich benötigt man für einen Ristretto die gleiche Menge Kaffeepulver wie bei einem Espresso. Leidglich die Wassermenge unterscheidet sich. Während ein Espresso etwa 20 bis 25 ml Wasser benötigt, wird der Ristretto mit nur 15 bis 20 ml zubereitet. Somit entsteht das kräftige, konzentrierte Aroma des Ristrettos. Der Ristretto kann auf zwei Arten zubereitet werden. Hierbei weicht lediglich der Mahlgrad der Kaffeebohnen und die Extraktionszeit voneinander ab. Bei einem feinen Mahlgrad entsteht ein sehr konzentrierter Kaffee. Bei der zweiten Zubereitungsart ist der Mahlgrad etwas gröber, das Wasser läuft aber schneller durch den Siebträger. Welche Zubereitungsart man bevorzugt ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Was unterscheidet den Ristretto vom Espresso?

Ein Ristretto ist keineswegs ein kleiner Espresso. Aufgrund der kürzeren Kontaktzeit von Wasser und Kaffeepulver entsteht beim Ristretto eine Essenz, die reich an Aromen ist. Zudem ist der Koffeingehalt höher als beim Espresso. Trotzdem ist er nicht so bitter wie ein Espresso und erinnert im Geschmack leicht an dunkle Schokolade. Aufgrund der geringeren Bitterstoffe ist er sehr magenfreundlich. Serviert wird er in einer kleinen, vorgewärmten Tasse. Zwar verspricht der Ristretto im Gegensatz zum Latte Macchiato oder Cappuccino nur einen kurzen Kaffeegenuss. Geschmacklich lohnt es sich aber, den Ristretto in einem Caffè oder aus einem Kaffeevollautomaten von Kaffee Partner zu probieren.

Die vielen Facetten des Ristrettos

Der Ristretto ist vielseitig einsetzbar und regt die Experimentierfreude an. Aktuell verwenden ihn viele als Espresso Ersatz im Latte Macchiato oder als Basis für einen Cappuccino. Auch als kalte Variante, wie im Iced Coffee, schmeckt er besonders lecker. Übrigens zeigt der Ristretto wunderbar die Qualität der Kaffeebohnen. Aufgrund der hohen Konzentration des Ristrettos macht sich eine veränderte Röstung sofort bemerkbar.

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