28. August 2018 3 min. Lesezeit How Tos

Genuss an heißen Tagen – Cold Brew

Bei kaltem Kaffee graust es vielen Kaffeetrinkern, schließlich verbinden viele mit der Zeremonie des Kaffeetrinkens eine aromatisch duftende Tasse heißen Kaffee. Kalter Kaffee wird oft mit altem, abgestandenem Kaffee gleichgesetzt. Dabei ist auch kalter Kaffee in Form eines Eiskaffees oder eines Cold Brew ein besonderer Genuss, vor allem während der heißen Jahreszeit. Cold Brew und Eiskaffee sind dabei nicht das Gleiche. Zwar schmecken beide erfrischend und enthalten Koffein, die Zubereitung unterscheidet sich jedoch stark voneinander. Welche Variante dabei die Nase vorne hat ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, schließlich bringt der Cold Brew viele positive Eigenschaften mit sich.

Die Ursprünge des Cold Brew – ein Trendgetränk mit langer Geschichte

Wer hätte es gedacht, obwohl es sich beim Cold Brew um ein aktuelles Trendgetränk handelt, ist diese besondere Art der Kaffeezubereitung schon recht alt. Bereits im 17. Jahrhundert kamen Niederländer auf die Idee, Kaffee kalt zuzubereiten. Sie wollten bei der Kaffeezubereitung unabhängig von Hitzequellen sein und das Getränk besser lagern und verkaufen. 2015 erlebte der Cold Brew ein Revival. Der Trend hält weiter an und besonders in der Sommerhitze ist der Cold Brew eine leckere Alternative zum Eiskaffee.

So gelingt die Zubereitung eines Cold Brews

Hinweise auf die richtige Zubereitung eines Cold Brews gibt bereits die Übersetzung der Bezeichnung. Cold Brew heißt übersetzt „kaltes Aufbrühen“. Die Bezeichnung „Aufbrühen“ ist dabei jedoch irreführend, schließlich wird der Cold Brew nicht mit heißem Wasser hergestellt, sondern mit kaltem. Für die Herstellung von einem Liter Cold Brew benötigt man mindestens 60 Gramm – manche nehmen auch bis zu 200 Gramm – gemahlenen Kaffee und Geduld. Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach: Das Kaffeepulver wird mit dem kalten Wasser vermengt und muss anschließend mindestens 12-24 Stunden ziehen. Nach dieser Prozedur muss der Sud nur noch gefiltert werden. Fertig ist das Trendgetränk.

Was ist so besonders am Cold Brew?

Die besondere Art der Zubereitung wirkt sich auf den Geschmack des Cold Brew aus. Im Gegensatz zu abgekühltem, aufgebrühtem Kaffee schmeckt der Cold Brew ganz anders. Der Cold Brew ist deutlich süßer im Geschmack und durch den viermal höheren Koffeingehalt ein echter Wachmacher. Fans des Trendgetränks sagen, dass er nach Mandeln und süßen Früchten duftet. Zudem enthält er keine aggressiven Säuren und fast keine Bitterstoffe. So kann sich das volle Kaffeearoma im Cold Brew besonders gut entfalten.

Ein Trendgetränk mit Zukunft?

Wir wissen, dass Trends kommen und gehen. Doch das Trendgetränk Cold Brew hat eine echte Chance, dem Eiskaffee dauerhaft Konkurrenz zu machen. Einerseits punktet er durch seinen besonderen Geschmack. Außerdem ist er einfach zuzubereiten und im Kühlschrank bis zu fünf Tage haltbar. Zudem enthält er keinen Zucker und keine Milch und somit nahezu keine Kalorien. Dank des hohen Koffeingehalts macht er auch noch wach. Sicher, an einem kalten Wintertag geht nichts über einen frisch gebrühten, heißen Kaffee aus einem Vollautomaten von Kaffee Partner. Im Sommer ist der Cold Brew aber eine genussvolle und schlanke Alternative zum Eiskaffee. Probieren Sie den Cold Brew doch einfach selbst einmal aus.

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Isabel

Kaffee ist nicht unbedingt ihr Lieblingsgetränk. Dafür ist sie immer für einen Schokotraum zu haben - am besten mit einer Portion "Snow", dem feinen kalten Milchschaum aus der Ultima Duo 2.

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