3. August 2018 4 min. Lesezeit Trends

Mit einem essbaren Kaffeebecher die Umwelt schützen

Der Coffee-to-go boomt nach wie vor, schließlich gibt es nichts Schöneres als auch unterwegs einen leckeren Kaffee zu genießen. Doch leider ist der Trend Ursache eines großen Müllproblems. Allein in Deutschland landen stündlich 320.000 Einwegkaffeebecher auf dem Müll. Eine immense Belastung für die Umwelt, schließlich sind die meisten Becher aus umweltschädlichem Plastik und somit nicht abbaubar. Neben Mehrwegbechern sorgt eine innovative Idee für Furore auf dem Kaffeemarkt: der essbare Kaffeebecher. Was liegt näher als den Coffee-to-go in einem essbaren Behälter zu servieren?

Der essbare Kaffeebecher - eine innovative Idee

Die Idee des essbaren Kaffeebechers ist nicht neu. Erstmals haben die Fastfood-Kette „Kentucky Fried Chicken“ und das New Yorker Café „Bakery“ den essbaren Becher im großen Stil herstellen lassen. Kein Wunder, dass der Trend nun auch allmählich Deutschland erreicht. Die Becher beider Hersteller ähneln sich in ihrem Aufbau und dem Design. Sie bestehen aus einem mit Esspapier verstärkten und becherförmig gebackenen Keks mit einem hitzeunempfindlichen Schokoladenüberzug. Wie ein klassischer Coffee-to-go Becher hat der essbare Kaffeebecher keinen Henkel.

Allein in Deutschland landen stündlich 320.000 Einwegkaffeebecher auf dem Müll.

Damit der Kaffee wirklich zum Genuss wird, ist es wichtig, dass der Becher nicht durch den Kaffee oder die Berührung mit den Fingern schmilzt. Der perfekte essbare Kaffeebecher hält mindestens 40 Minuten durch und ist so konzipiert, dass keine Flüssigkeit austritt. Meist ist er von einem Papieretikett umgeben, sodass auch hygienische Standards eingehalten werden. Somit eignet er sich auch für eine entspannte Kaffeepause mit einem Kaffee aus einem Vollautomaten von Kaffee Partner. Welchen Kaffee Sie dabei bevorzugen, ist dem essbaren Kaffeebecher egal. Selbst Tee oder heiße Schokolade lassen sich aus ihm genießen. Im Anschluss an den Kaffeegenuss erwartet Sie ein kleiner Snack.

Doppelter Genuss?

Es stellt sich die Frage, ob der essbare Kaffeebecher auch geschmacklich hält, was er verspricht. Kommt hier wirklich zusammen, was zusammengehört: heißer Kaffee und leckerer Keks? Optisch sieht er auf jeden Fall ansprechend aus. Je nach Variante sind Schokosplitter in den Becher eingebaut. Inzwischen gibt es den Becher auch aus Getreide-Waffeln. Dieser Becher wird in Bulgarien hergestellt und wirbt damit, aus 100 % Bioweizen zu bestehen. Die Keksvariante kommt in verschiedenen Geschmacks- und Geruchsvarianten daher. Um dem Konsumenten positive Erinnerungen wie den letzten Urlaub oder einen warmen Sommertag ins Gedächtnis zu rufen, sind die Becher in den Sorten frisch geschnittenem Gras, Wildblumen oder Kokosnuss-Sonnencreme aromatisiert.

Alle, die eigentlich nur einen Kaffee trinken wollen und auf die essbare Verpackung verzichten möchten, seien unbesorgt. Natürlich muss man den Becher nicht essen. Er kann auch einfach weggeschmissen werden. Im Gegensatz zum Plastikbecher hat er sich innerhalb weniger Wochen zu Kompost zersetzt. Somit fällt kein Plastikmüll an und die Umwelt wird nicht zusätzlich belastet.

Der essbare Kaffeebecher – ein Trend mit Zukunft?

Aktuell ist der essbare Kaffeebecher noch kein Standard. Stattdessen setzen viele Anbieter auf den wiederverwendbaren Mehrwegbecher. Ob sich der essbare Kaffeebecher durchsetzen wird, steht in den Sternen. Die Idee ist gut und hat das Potenzial den Coffee-to-go zu revolutionieren, egal ob man den Becher im Anschluss isst oder ihn einfach entsorgt.

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Thorsten

"Ein guter Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen." So seine Devise. Ab und zu darf es auch ein Schuss Milch in den Kaffee sein - am liebsten als feincremiger Milchschaum wie aus der Crema Duo.

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