15. August 2018 3 min. Lesezeit Rezepte

Der Irish Coffee – das Originalrezept

Es ist gar keine schlechte Idee, besonders an ungemütlichen Tagen oder zum Abschluss eines schönen Essens als gehaltvolles Dessert den Kaffee mit einem Schuss Alkohol zu verfeinern. Der Irish Coffee hat es in sich. Wir geben Ihnen hier ein paar Rezeptideen und Anregungen - probieren Sie es doch mal aus!

Der Legende nach wurde der Irish Coffee im Jahr 1942 im Westen Irlands kreiert. Der Erfinder, Joseph Sheridan, kippte dazu einfach etwas irischen Whiskey in einen Kaffee, bevor er ihn servierte. Den so entstandenen Mix nannte er Irish Coffee. Und das dazugehörige Originalrezept lautet wie folgt:

Die Zutaten:

  • 4 cl irischer Whiskey
  • 1 TL brauner Zucker
  • heißer Kaffee
  • etwas Sahne

Zunächst wird der Whiskey zusammen mit dem Zucker in einem bereits vorgewärmtem Glas erhitzt. Originalgetreu wäre ein dickwandiges Glas in Tulpenform, ein herkömmliches Grog-Glas tut es aber auch. Haben sich der Whiskey und der Zucker schön vermischt, kann man den Kaffee in das Glas gießen. Zum krönenden Abschluss bekommt der Kaffee noch ein Sahnehäubchen. Bei diesem Schritt sollte man etwas vorsichtig sein, damit sich die Sahne nicht sofort mit dem Kaffee vermischt. Am besten gelingt es, wenn man die Sahne ganz behutsam mit einem kleinen Löffel über dem Kaffee verteilt – und schon ist er fertig, der Irish Coffee.

Weitere Irish Coffee Rezepte

Das Originalrezept kann auf verschiedenen Weise abgewandelt und verfeinert werden. Wahre Fans des Irish Coffee bestehen darauf, dass er mit echtem irischem Whiskey zubereitet wird – und auch nicht mit irgendeinem, sondern mit Jameson Irish Whiskey.

Hier also unsere Rezeptideen:

  1. Mit dem Whiskey experimentieren
    Statt eines irischen Whiskeys kann man es auch mit einem schottischen, der vielleicht etwas mehr Rauchanteile hat, probieren. Je nach verwendetem Kaffee können sich hier aromatisch interessante Nuancen ergeben. Streng genommen ist der Irish Coffee dann zwar nicht mehr irish, aber immerhin noch gaelic.
  2. Die Sahne – geschlagen oder flüssig
    Manche Freunde des Irish Coffee mögen vor allem die fest geschlagene Sahne als Krönung des Getränks, denn gerade die bietet sich dazu an, auf alle erdenklichen Arten den Irish Coffee weiter zu verfeinern. So kann man die Sahne beispielsweise mit Karamell verzieren. Aber auch ein leckerer Keks macht sich gut in der Sahne. Hier kann man also gerne seinen Hang zur Dekoration ausleben – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
    Andere Irish Coffee Fans schwören auf flüssige Sahne, und die muss auf ganz besondere Art und Weise in den Kaffee hineingetröpfelt werden: Nämlich über einen umgekehrten Teelöffel in das Glas laufen. Vorsicht: Rühren Sie einen Irish Coffee niemals um, denn bei dieser Variante liegt der Clou gerade darin, dass der heiße Kaffee durch die kalte Sahne hindurch muss und erst so getrunken werden kann.
  3. Der Zucker
    Wir erinnern uns: Historisch für einen Irish Coffee ist brauner Zucker, allerdings gibt es auch Diejenigen, die weißen Zucker im Kaffee bevorzugen. Dieser vermische sich nämlich besser mit dem Whiskey als der grobkörnige braune Zucker und dadurch werde das Getränk gleich nochmal so lecker.

Wie so oft gilt auch hier: Probieren geht über studieren.

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Andreas

Der Morgen startet für ihn am liebsten mit einem Café au Lait XL aus der Ultima Duo 2: Darin steckt genau die richtige Mischung aus leckerem Kaffee und cremigen Milchschaum. Das stillt auch den etwas größeren Kaffeedurst.

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