16. August 2018 2 min. Lesezeit Trends

Pinker Kaffee – ein farbenfrohes Trendgetränk

Die Zeiten, in denen Kaffee ausschließlich schwarz getrunken wurde, sind endgültig vorbei. Es ist gar nicht lange her, da war der Matcha Latte mit seiner grünlichen Farbe ein absolutes Muss für jedes angesagte Szene-Café. Inzwischen wurde die Farbpalette erweitert und pinker Kaffee erobert die Cafés. Dieser ist durch seine kräftige pinke Farbe ein echter Hingucker auf der Kaffeetafel. Doch handelt es sich dabei lediglich um eine farbenfrohe Spielerei? Oder was steckt hinter der pinken Variante des Kaffees?

Die Erfolgsgeschichte des pinken Kaffees

Die USA gelten als absolute Trendsetter, gerade im Food-Bereich. Wie überraschend, dass der pinke Kaffee nicht aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt, sondern von Down Under – Australien. Hier eroberte der „Beetroot Latte“ die australischen Cafés. Über Instagram und die sozialen Netzwerke verbreitete sich der Trend, gerade unter gesundheitsbewussten Foodbloggern. Diese posteten farbenfrohe Schnappschüsse des Trendgetränks. Inzwischen ist der pinke Kaffee auch in Deutschland angekommen und begeistert mit seinem Aussehen, Geschmack und gesunden Inhaltsstoffen.

Stellt sich die Frage, woher der pinke Kaffee seine auffällige Farbe hat und warum er als besonders gesund gilt. Die australische Bezeichnung „Beetroot Latte“ gibt bereits Aufschluss über die besonderen Inhaltsstoffe der Kaffeespezialität: Er wird aus Roter Bete hergestellt. Dabei kann er sowohl mit frischer Roter Bete als auch mit fertigem Rote Bete-Saft zubereitet werden. Zu den weiteren Inhaltsstoffen gehören Espresso, heiße Milch (gerne auch mit Pflanzenmilch) und Honig. Kein Wunder also, dass der pinke Kaffee reich an Vitaminen und Nährstoffen wie Vitamin C, Eisen und Folsäure ist. Somit stärkt die pinke Kaffeevariante Haut und Haare, unterstützt die Blutbildung und kräftigt das Herz.

So gelingt der pinke Kaffee

Bei dem Gedanken an Rote Bete vergeht vielen der Appetit. Es lohnt sich aber, die pinke Alternative zum schwarzen Kaffee auszuprobieren. Tatsächlich lässt er sich ganz einfach zu Hause herstellen. Mit dem folgenden Rezept ist der pinke Kaffee im Handumdrehen gezaubert:

  1. Schälen Sie einfach eine rote Beete und entsaften Sie diese
  2. Geben dem Saft etwas geriebenen Ingwer dazu. Aber Vorsicht: Lieber hinterher noch einmal etwas mehr dazugeben, bevor es zu scharf wird!
  3. Vermengen Sie diese Mischung in aufgekochter Mandel- oder Sojamilch.
  4. Zum Schluss kann man noch etwas Agavensirup für die Süße hinzugeben.

Noch schneller gelingt das Trendgetränk mit fertigem Rote Bete Saft. Optisch sieht der pinke Kaffee zwar aus wie ein Latte macchiato oder Cappuccino, tatsächlich enthält das Rezept aber keinen Kaffee. Grundsätzlich lässt er sich aber mit einem Espresso zu einem koffeinhaltigen Getränk abwandeln. Mit einem Kaffeevollautomaten ist dieser schnell zubereitet und ergänzt perfekt den pinken Kaffee.

Der pinke Kaffee in Deutschland

Bisher gibt es den pinken Kaffee nur in wenigen Cafés. Dies mag zum einen daran liegen, dass Rote Bete bei vielen zunächst auf Ablehnung stößt. Zudem enthält das Originalrezept kein Koffein. Deswegen passt das pinke Getränk besonders gut in gesundheitsbewusste Cafés oder Superfood-Läden. Ansonsten lässt er sich einfach zu Hause zubereiten und genießen – gerne auch als Eiskaffee. Die pinke Farbe ist auf jeden Fall ein optisches Highlight – egal ob daheim oder im Café.

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Isabel

Kaffee ist nicht unbedingt ihr Lieblingsgetränk. Dafür ist sie immer für einen Schokotraum zu haben - am besten mit einer Portion "Snow", dem feinen kalten Milchschaum aus der Ultima Duo 2.

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