Degustation

Die Degustation eines Kaffees

Kaffee gehört wie Wein zu den Genussmitteln. Um die Qualität des Kaffees zu bewerten, gibt es Bewertungsverfahren. Diese werden als Degustation, also Verkostung, bezeichnet. Zwar sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Trotzdem gibt es objektive Qualitätsmerkmale eines Kaffees, die wenig mit dem persönlichen Geschmack zu tun haben. Der Degustator beruft sich dabei auf drei Sinneseindrücke: die Optik, den Geruch und den Geschmack. Anhand dieser Kriterien bewertet er die Qualität des Kaffees. Die Verkostung eines Kaffees erfordert etwas Übung. Probieren Sie es doch selbst einmal aus und testen Sie mit einem Kaffeevollautomaten von Kaffee Partner verschiedene Kaffeesorten.

Die Optik des Kaffees

Erstes Qualitätskriterium der Verkostung ist die Optik des Kaffees. Hier spielt vor allem bei einem Espresso die Crema eine wichtige Rolle. Ist die Crema eher von heller oder dunkler Farbe? Dies gibt Aufschluss über die verwendete Kaffeebohne und deren Röstung. Auch die Konsistenz der Crema sagt viel über die Qualität der Kaffeebohne aus. Die perfekte Crema ist stabil, feinporig und von goldbrauner Farbe. Bei einer professionellen Degustation wird vorab die ungeröstete, grüne Kaffeebohne beurteilt. In die Bewertung fließt auch die Anzahl der „defekten“ Bohnen ein.

Der typische Duft eines Kaffees

Neben der Optik wird auch der Duft des Kaffees bewertet. Kein Wunder, schließlich hat der aromatische Duft eines frisch gebrühten Kaffees großen Einfluss auf den anschließenden Genuss. Tatsächlich enthält Kaffee insgesamt über 800 Aromen. Kaum ein anderes Lebensmittel ist so reich an Aromastoffen. Meist wird zunächst der Duft des gerösteten und gemahlenen Kaffees bewertet. Dann folgt die Bewertung des zubereiteten Kaffees. Der Degustator beschreibt den Geruch mit ausdrucksstarken Adjektiven oder Vergleichen. Erst im Anschluss erfolgt die eigentliche Verkostung. Hierbei vermischen sich Geruchs- und Geschmackseindrücke miteinander, schließlich werden Aromen auch über die Nasenhöhle aufgenommen.

Der krönende Abschluss der Degustation – der Geschmackstest

Am Ende einer Degustation steht der Geschmackstest. Der Geschmack wird hauptsächlich über die Zunge aufgenommen. Beim Trinken gelangen außerdem über den Gaumen Aromastoffe in die Nasenhöhle. Der Geschmack eines Kaffees setzt sich also aus mehreren Sinneswahrnehmungen zusammen. Bei einer professionellen Verkostung werden die Kaffeesorten übrigens bei verschiedenen Temperaturen probiert. Nur so kann sich der Degustator einen Gesamteindruck über die unterschiedlichen Geschmacksnuancen verschaffen. Außerdem schlürft er den Kaffee von einem Esslöffel, um die gesamten Geschmacksknospen der Zunge zu bedecken.

Die Bewertung eines Kaffees

Grundsätzlich sind Bewertungen im Anschluss an eine Degustation immer eine Orientierungshilfe für den Kaffeetrinker. Hilfreich sind hierbei Vergleiche mit Fremdgerüchen und – aromen, wie die Bezeichnungen „blumig“, „schokoladig“ oder „nussig“. Als gelungene Komposition gelten übrigens Kaffees, die eine gute Balance zwischen säuerlichen, süßen und bitteren Aromen aufweisen. Letztlich muss jeder aber selbst entscheiden, welcher Kaffee schmeckt. Probieren Sie mit einem Kaffeevollautomaten verschiedene Geschmäcker aus und finden Sie ihren Lieblingskaffee.

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