Siebträgermaschine

Die Siebträgermaschine – Equipment ausschließlich für Profis?

Siebträgermaschinen kennen die meisten Kaffeefreunde vom Besuch in hochwertigen Cafés. Kein Wunder, schließlich erfordert der richtige Umgang mit der Siebträgermaschine jede Menge Erfahrung, Fachwissen und Geschick. Nur so zaubert der Barista aus der Maschine besten Kaffee, der selbst hohen Anforderungen gerecht wird. Privat kommt die Siebträgermaschine eher selten zum Einsatz. Sie ist nicht nur schwer zu bedienen, eine Siebträgermaschine hat auch einen hohen Preis und nimmt viel Platz in Anspruch.

Italien – die Wiege der Siebträgermaschine

Entwickelt wurde die Siebträgermaschine in Italien, um die Zubereitung eines italienischen Espressos zu vereinfachen. Kein Wunder, dass sie oftmals auch als Espressomaschine bezeichnet wird. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam die erste Siebträgermaschine auf den Markt. Ziel einer solchen Maschine war es, die Aromastoffe besser aus der Kaffeebohne zu lösen. Bei der manuellen Zubereitung eines Espressos war die Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeepulver zu lang, sodass der Kaffee oft bitter schmeckte. Entscheidend für eine kurze Kontaktzeit ist der richtige Druck, mit dem das Wasser durch das Kaffeepulver gepresst wird. Anfangs arbeiteten Siebträgermaschinen mit einem Hebel. Dann folgten Halbautomaten, inzwischen gibt es moderne Geräte, bei denen sich viele Parameter individuell einstellen lassen.

Funktionsweise einer Siebträgermaschine

Namensgeber der Siebträgermaschine ist der abnehmbare Siebträger. Hierbei handelt es sich um die Halterung des Siebs. Das Sieb wird mit frisch gemahlenem Kaffeepulver befüllt und in der Maschine befestigt. Für den perfekten Kaffeegenuss wird Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver im Sieb gepresst. Neben dem Siebträger besteht die Maschine aus folgenden Elementen: elektrische Pumpe für den optimalen Druck, Heizelement und Kessel zur Erreichung der passenden Brühtemperatur, Dampflanze zum Aufschäumen der Milch, Wassertank und Brühgruppe.

Was unterscheidet die Siebträgermaschine vom Vollautomaten?

Egal ob Kaffeevollautomat oder Siebträgermaschine, Kaffee aus einer solchen Maschine lässt sich nicht mit Filterkaffee vergleichen. Geschmacklich sind Kaffees aus Siebträgermaschinen oder Vollautomaten viel aromatischer. Dies liegt zum einen an dem frisch gemahlenen Kaffeepulver. Zudem lassen sich gerade an einer Siebträgermaschine viele Einstellungen vornehmen und auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Bei der Siebträgermaschine lassen sich Brühtemperatur, Mahlgrad und Kompression des Kaffeepulvers konfigurieren. Dies erfordert viel Fachwissen, aber das Ergebnis eines perfekt zubereiteten Kaffees überzeugt selbst anspruchsvolle Kaffeegenießer.

Im Gegensatz dazu lässt sich ein Kaffeevollautomat, wie das Model Crema Grande von Kaffee Partner, mühelos bedienen. Auf Knopfdruck brüht ein Vollautomat die gewünschte Kaffeespezialität. Schneller können Sie Ihren Kaffee nicht genießen. Übrigens eignen sich alle Vollautomaten von Kaffee Partner zur Herstellung eines schmackhaften Espressos.

Die Siebträgermaschine – ein Garant für besten Kaffeegenuss

Kaffeeexperten sind überzeugt, dass mit einer Siebträgermaschine der beste Kaffee gelingt. Die Handhabung ist nicht einfach und auch die regelmäßig erforderliche Reinigung ist mit Aufwand verbunden, trotzdem spricht die Zubereitung in einer Siebträgermaschine alle Sinne an. Während im Alltag gerne alles noch schneller erledigt werden muss, rückt die Siebträgermaschine den Genuss in den Fokus. Kein Wunder, dass sie besonders bei Freunden des Slow Coffees beliebt ist. Probieren Sie eine Kaffeespezialität aus einer Siebträgermaschine und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kaffeepause.

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