24. August 2017 3 min. Lesezeit How Tos

In unserem Guide finden Sie hilfreiche Tipps für die Zubereitung Ihres Espressos. Setzen Sie neue Qualitätsmaßstäbe und erleben Sie Kaffee auf Gastronomieniveau.

Heutzutage gehört der Espresso zu der Königsklasse der Kaffeezubereitung und stellt so einige Anforderungen. Die kleine Tasse mit starkem Inhalt liefert den perfekten Genussmoment und sorgt für einen ordentlichen Hallo-Wach-Effekt. Aus diesem Grund gehört der Espresso zu den Lieblingsgetränken der Deutschen und wird täglich millionenfach getrunken. Wer diesen jedoch Zuhause zubereiten möchte, der muss einige Regeln beachten und sich am besten an einem ausgeklügelten Guide orientieren.

Schwarzer Kaffee, Latte Macchiato, Cappuccino, Americano, Caffé Lungo, Espresso und vieles weitere mehr – die Auswahl an Kaffeevariationen ist schier unendlich. Der Espresso erfreut sich jedoch einer besonderen Beliebtheit und ist zudem auch in vielen verschiedenen Variationen erhältlich. Unter anderem gibt es den Espresso Lungo, Espresso Macchiato, Doppio, Ristretto bzw. den Corto. In so gut wie jedem Café auf der Welt lässt sich das schmackhafte und aufpäppelnde Getränk finden – doch was tun, wenn gerade kein Espresso in Gastronomiequalität erhältlich ist? Die Zubereitung in den eigenen vier Wänden geht nicht allzu leicht von der Hand und benötigt einiger Vorbereitung. Im Folgenden geben wir Ihnen einen passenden Guide für den perfekten, selbstgemachten Espresso an die Hand.

So gelingt der perfekte Espresso

Espresso wie vom echten Barista können Sie Zuhause auch selbst zubereiten. Nutzen Sie dafür einfach unseren Sieben-Schritte-Guide. Dieser zeigt Ihnen alle wichtigen Basics für einen genussvollen und wirkungsvollen Espresso. Die Zubereitung findet dabei mit Hilfe einer Siebträgermaschine statt.

  1. Espressotasse vorwärmen
    Damit der Espresso nicht allzu schnell abkühlt und keine starken Temperaturveränderungen auf das Getränk einwirken die das Kaffeearoma negativ beeinflussen, sollten Sie die Tasse vorab mit heißem Wasser befüllen. Die meisten Siebträgermaschinen verfügen hierfür über einen integrierten Warmwasserspender.
  2. Siebträgermaschine gründlich reinigen
    Wie bei jeder Kaffeemaschine, sollten Sie zuerst den Siebträger von altem Kaffeesatz befreien und anschließend Öle, Fette und andere Reste sorgsam abwischen. Diese können den Geschmack des Espressos dann nicht mehr beeinflussen.
  3. Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk verwenden
    Eine Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk mahlt die Bohnen äußerst gleichmäßig und liefert somit ein perfektes Mahlergebnis. Zu grob gemahlene Bohnen können schnell bitter schmecken. Außerdem weisen fein gemahlene Bohnen mehr Oberfläche auf und benötigen somit eine kürzere Kontaktzeit, um die Aromen zu lösen.
  4. Kaffeepulver richtig dosieren
    Der Siebträger sollte für die Dosierung am besten bis zum Ansatz gefüllt werden. Die Dosis ist entscheidend – das Pulver sollte daher nur leicht gehäuft sein. Ein Siebträger umfasst in den meisten Fällen nur 7 Gramm Kaffeepulver.
  5. Oberfläche glatt streichen
    Sobald Sie den Siebträger randvoll aufgefüllt haben, können Sie das Espressopulver behutsam mit dem Zeigefinder glatt streichen. Mit einer optimalen Oberfläche leisten Sie die Vorarbeit für das nachfolgende Tampern.
  6. Espressopulver tampern
    Beim Tamper spricht man herkömmlich vom sogenannten „Kaffeestopfer“. Dieser wird verwendet, um das Pulver zusammenzudrücken und soweit zu verdichten, dass es dem aufkommenden Wasserdruck standhalten kann, damit sich die Aromen langsam entfalten. Für ein optimales Ergebnis, empfiehlt sich ein Druck von 15 -20 Kilogramm.
  7. Brühkopf reinigen
    Wie fast alle Teile der Siebträgermaschine muss auch der Brühkopf vor der Nutzung sorgfältig gesäubert werden. Hierzu können Sie einfach heißes Wasser durch den Brühkopf laufen lassen. Dabei lösen sich etwaige Kaffeerückstände von der letzten Extraktion und es entsteht keinerlei ungewollte Geschmacksbeeinflussung.

Espresso mit Espressomaschine und Siebträger

Damit der perfekte Espresso auch dem Einsteiger gelingt, muss natürlich auf das richtige Equipment geachtet werden. Im Heimbereich verfügt der Anwender normalerweise nicht über professionelle Gastronomiegeräte. Aber auch hier sollten Sie nicht knauserig sein und in gutes Equipment investieren. Der größte Teil des Investments steckt in der Regel in der Espressomühle. Diese leistet den entscheidenden Teil der Arbeit und hilft Ihnen bei der Zubereitung Ihres Espressos. Einen gleichmäßigen und feinen Mahlgrad erreichen Sie letztendlich nur mit einer guten Mühle.

Täglich guten Espresso genießen

Wenn auch Sie den perfekten Espresso zubereiten möchten, so befolgen Sie am besten jeden Schritt unseres Guides. Das Espresso-Tuning für Zuhause kann ganz einfach sein und mit ein bisschen Übung genießen Sie täglich einen leckeren und qualitativ hochwertigen Espresso. Neben dem Equipment und der Zubereitung sollten Sie allerdings auch auf die Wahl der Espressosorte achten. Hier empfiehlt es sich auf Qualität zu achten, denn wenn das Material minderwertig ist, kann auch das Ergebnis bei allem justieren nicht überzeugen. Über unseren Kaffee Partner Online Shop bieten wir Ihnen eine passende Auswahl an Bohnensorten und liefern diese direkt zu Ihnen nach Hause. So werden Sie im Handumdrehen vom Einsteiger zum heimischen Barista-Profi.

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Andreas

Der Morgen startet für ihn am liebsten mit einem Café au Lait XL aus der Ultima Duo 2: Darin steckt genau die richtige Mischung aus leckerem Kaffee und cremigen Milchschaum. Das stillt auch den etwas größeren Kaffeedurst.

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