Wissen09. April 20243 Min. Lesezeit

Hilfe, mein Kaffee schmeckt nicht!

Ist Ihr Kaffee sauer oder zu bitter, zu fad oder schmeckt er merkwürdig verbrannt? Bei der Kaffeezubereitung kann man eine Menge falsch machen. Wir stellen einige der häufigsten Fehlerquellen vor.

Kaffee schmeckt nicht

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Geschmack des Kaffees wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst
  • Zu beachten gilt: die Frische der Bohnen, Mahlgrad, Brühmethode und die Wasserqualität
  • Jede Brühmethode hat ihren eigenen Mahlgrad – von fein bis grob ist alles dabei

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Warum schmeckt der Kaffee nicht?

Trotz der einfachen Kaffeezubereitung können kleine Fehler den Geschmack, das Aroma und die Qualität des Kaffees beeinflussen. Für einen wirklich genießbaren Kaffee ist es entscheidend, jeden Schritt des Prozesses zu verstehen – angefangen bei der Auswahl der Kaffeebohnen bis hin zum abschließenden Brühvorgang.

Kaffee besitzt mehr als 800 Aromen, die wir nach der Röstung durch unseren Geruchs- und Geschmackssinn wahrnehmen. Mit dem Brühen löst das heiße Wasser die Aromastoffe aus den gemahlenen Bohnen und führt zur Extraktion der Geschmacksstoffe. Hat sich in diesem Vorgang ein Fehler eingeschlichen, kann der Kaffee schlecht schmecken.

Schon eine zu lange Brühdauer hat Einfluss auf die Bitterkeit des Kaffees. Daher am besten einmal alle Schritte für die jeweilige Zubereitungsmethode und die Voraussetzungen überprüfen. Nachstehend haben wir Ihnen die größte Fehler zusammengetragen.

Coffee-Shop-Mitarbeiterin prüft die Qualität des Kaffees

Die häufigsten Fehler bei der Kaffeezubereitung

Die Qualität einer Tasse Kaffee kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Hier sind die häufigsten Fehler bei der Kaffeezubereitung, die es zu vermeiden gilt:

Falsche Brühtemperatur

Die optimale Brühtemperatur liegt zwischen 93 und 95 Grad Celsius. Nur dann können sich die Kaffeearomen optimal entfalten. Wenn ihr Kaffee zu bitter schmeckt, dann ist die eingestellte Brühtemperatur zu hoch. Ist ihr Kaffee sauer, dann erhöhen Sie die Temperatur, weil das Wasser zu kalt ist. Für den stärkeren Espresso sollten es mindestens 93 Grad sein.

Schlechte Wasserqualität

Ob ihr Kaffee gut oder schlecht schmeckt, hängt nicht zuletzt von der Qualität des verwendeten Wassers ab. Am besten eignet sich ein gutes Mineralwasser, weil dort normalerweise der Kalkgehalt niedriger ist als im Leitungswasser. Alternativ können Sie aber das Leitungswasser vor Gebrauch mit einem Wasserfilter entkalken. Es kann auch sein, dass der Kaffee fade schmeckt und kein Aroma entwickeln kann, wenn das verwendete Wasser zu weich ist. Abhilfe schafft hier, vorsichtig eine ganz kleine Prise Salz ins Wasser zu geben.

Zu viel Wasser führt zu einem dünnen, schwachen Kaffee, während zu wenig Wasser einen übermäßig starken und bitteren Kaffee erzeugt.

Auf einem Bürotisch steht ein Wasserfilter und ein Glas Wasser

Fertig gemahlener Kaffee

Natürlich ist es deutlich bequemer, Kaffee schon fertig gemahlen zu kaufen, denn das spart Zeit. Allerdings verliert gemahlener Kaffee an der Luft bereits nach einer Viertelstunde sein Aroma. Wenn es schon gemahlener Kaffee sein muss, dann sollten Sie ihn nur kleine Mengen kaufen und in kurzer Zeit verbrauchen. Besonders wichtig: Bewahren Sie Ihren Kaffee immer in einem luftdichten Behältnis auf. Im Kühlschrank muss Kaffee, entgegen landläufiger Meinung, übrigens nicht gelagert werden. Im Gegenteil kann Kaffee im Kühlschrank sogar die nicht erwünschten Aromen nebenstehender Lebensmittel annehmen.

Alter Kaffee

Nach drei bis sechs Monaten haben Kaffeebohnen ein Großteil ihres Aromas verloren. Die Frische der Kaffeebohnen ist entscheidend für den Geschmack. Alte Bohnen führen zu einem faden und weniger aromatischen Kaffee.

Billiger Kaffee

Sehr günstiger Kaffee ist meistens im Schnellröstverfahren hergestellt worden. Weil hier die Kaffeebohnen in riesigen Trommeln innerhalb weniger Minuten bei sehr hohen Temperaturen geröstet werden, sind die Bohnen außen zwar braun, aber innen noch beinahe roh. Damit der Kaffee aber sein volles Aroma entfalten kann, müssen die Bohnen langsam und bei niedrigeren Temperaturen komplett durchgeröstet werden. Dieses Verfahren ist natürlich deutlich aufwändiger und erklärt teilweise den höheren Preis. Belohnt werden Sie dafür aber mit einem Kaffee, der nicht verbrannt schmeckt.

Kaffeebohnen werden im Trommelröster gewendet

Falsche Kaffeemischung

Wenn Sie eine stabile Crema auf Ihrem Kaffee wünschen, dann ist ein reiner Arabica-Kaffee nicht optimal. Besser ist da zum Beispiel ein guter Schümli-Kaffee, der einen ausgewogenen Anteil Robusta-Bohnen enthält.

Zu viel oder zu wenig Kaffeepulver

Wenn Kaffee bitter schmeckt, dann wurde meist zu viel Kaffeepulver verwendet. Acht bis neun Gramm Kaffeepulver ist die richtige Dosierung für eine Tasse Kaffee. Sollten Sie mehrere Tassen gleichzeitig zubereiten wollen, dann nehmen Sie etwas weniger pro Tasse. Verwenden Sie am besten ein Kaffeemaß, das normalerweise für sieben Gramm geeicht ist, und überfüllen Sie es leicht – so erhalten Sie die optimale Menge Kaffeepulver. Den berüchtigten „Bodenseekaffee“ ohne nennenswertes Aroma erhält man, wenn zu wenig Kaffeepulver verwendet wird.

Infographic about 9 mistakes when making coffee

Falscher Mahlgrad

Ein falscher Mahlgrad führt dazu, dass das Kaffeepulver entweder zu lange oder zu kurz mit dem Wasser in Berührung kommt. Ist die Kontaktzeit zu lang, dann wird ihr Kaffee bitter schmecken. Eine zu kurze Kontaktzeit führt zu einem eher zu sauren Kaffee. Bei bitterem Kaffee sollten Sie also den Mahlgrad etwas gröber einstellen, damit das Wasser schneller durch das Kaffeepulver laufen kann. Feineres Kaffeepulver erhöht dagegen die Kontaktzeit mit dem Wasser.

Unzureichende Reinigung der Kaffeemaschine

Eine unzureichend gereinigte Kaffeemaschine kann den Kaffeegeschmack durch alte Rückstände und Öle negativ beeinflussen. Daher ist es essentiell, die Maschine regelmäßig und gründlich zu reinigen, um den frischen und reinen Geschmack des Kaffees zu bewahren und die Lebensdauer der Maschine zu verlängern.

Der Kaffee aus dem Vollautomaten schmeckt bitter?

Häufig klagen Kaffeetrinker:innen über einen bitteren Geschmack in ihrem Kaffee. Die Ursachen sind vielfältig, aber oft liegt es an der falschen Zubereitung, bei der die Kaffeebohnen überextrahiert oder das Wasser nicht optimal gefiltert wird.

Moderne Kaffeevollautomaten von Kaffee Partner, sind mit Technologien ausgestattet, die die meisten Fehlerquellen in der Kaffeezubereitung eliminieren:

  1. Automatische Dosierung und Mahlung
    Kaffeevollautomaten dosieren die Menge der Kaffeebohnen und das Wasser präzise, abhängig von der ausgewählten Kaffeeart. Zudem wird der Mahlgrad automatisch angepasst, was eine gleichmäßige und optimale Extraktion gewährleistet und Überextraktion vermeidet.
  2. Wasserfilter
    Ein weiterer entscheidender Faktor für guten Kaffee ist die Qualität des Wassers. Unsere Vollautomaten verfügen über integrierte Wasserfilter, die Verunreinigungen und Kalk entfernen, was den Geschmack des Kaffees deutlich verbessert.
  3. Einstellung der Geräte
    Die Servicetechniker:innen passen die Einstellungen der Kaffeemaschinen individuell nach den Geschmacksvorlieben der Kunden an. Während der Installation dürfen Mitarbeitende anwesend sein, den Kaffee probieren und Feedback geben, um sicherzustellen, dass das Ergebnis allen gut schmeckt. Die Bedienung der Geräte ist so einfach, dass jeder Nutzer sein bevorzugtes Getränk mit wenigen Berührungen auswählen kann.
  4. Frische und Qualität der Kaffeebohnen
    Durch unsere automatische Kaffee- und Produktlieferungen (APB) garantieren wir, dass Sie immer frische, hochwertige Kaffeebohnen erhalten, die speziell für den Gebrauch in unseren Vollautomaten optimiert sind. Dies verhindert, dass die Bohnen altern und den Geschmack negativ beeinflussen.

Mit einem hochwertigen Kaffeevollautomaten und dem richtigen Service lässt sich das Problem bitteren Kaffees effektiv lösen. Unsere Geräte und unser Service bieten eine umfassende Lösung für Liebhaber von qualitativ hochwertigem Kaffee.

Fazit – Kaffee kochen ist eine Kunst für sich

Ein guter Kaffee hängt von vielen Faktoren ab: die richtige Brühtemperatur, frische und hochwertige Kaffeebohnen, der korrekte Mahlgrad, das passende Wasser sowie die optimale Dosierung des Kaffeepulvers. Fehler in diesen Bereichen können zu einem unbefriedigenden Geschmackserlebnis führen. Wichtig ist auch die regelmäßige und gründliche Reinigung der Kaffeemaschine, um Aroma und Qualität des Kaffees zu gewährleisten. Indem man diese Fehler vermeidet, kann man die Vielfalt des Kaffeearomas entfalten und ein perfektes Geschmackserlebnis erzielen. Letztendlich lohnt es sich, Zeit und Aufmerksamkeit in die Kaffeezubereitung zu investieren, um den idealen Kaffee zu genießen.

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Meike

Damit alle Kaffee-Partner-Mitarbeitenden ein umfangreiches Grundwissen über Kaffee haben, schult Meike Mehring die Kolleg:innen bereits seit 2012 regelmäßig. Sie ist ausgebildete Kaffeesommelière und weiß, worauf es bei einem guten Kaffee ankommt.