Ausgefallene Kaffeekreationen werden ja immer mehr zum Alltag. Zur Coffeetime eine Waffel mit Kaffee zu befüllen ist jedoch mal etwas ganz Außergewöhnliches. 

Kaffee in der Eiswaffel, das hört sich nach einer ziemlich simplen Idee an. Dennoch ist es ein überaus erfolgreicher Kaffeetrend im Internet. Millionen von Bilder sind über verschiedene Nutzerprofile auf Instagram und Facebook zu verzeichnen. Und wie es der Name schon andeutet: Hier befindet sich der Kaffee wirklich in der Waffel – besser gesagt in der Eiswaffel. Ausgefallener geht es wohl nicht oder? Aber wie sieht das Ganze aus und wer kommt auf solch eine kuriose Idee? Diesen Fragen gehen wir nun auf den Grund.

Der Erfinder der CoffeeInACone™

Fangen wir mal ganz vorne an. Dayne Levinrad stammt aus Südafrika, ist ein Barista und zeitgleich der Erfinder des Kaffees in einer Eiswaffel. Mittlerweile verkauft er seine Kreation fleißig an verschiedene Cafés und Restaurants in der ganzen Welt. Er hat es geschafft, dass die Kaffeeliebhaber rund um den Globus auf ihn und den Kaffee in der Eiswaffel aufmerksam geworden sind. Man muss sich nicht mehr entscheiden, ob man einen Kaffee trinken oder ein Eis essen möchte. Die Antwort darauf ist der Kaffee in der Eiswaffel – in Englisch: CoffeeInACone™! Diese Erfindung machte den Südafrikaner weltbekannt und lässt ihn in der Kaffeebranche zu einem hoch angesehen Barista aufsteigen.

Doch wie genau funktioniert das Konzept der CoffeeInACone™? Hierzu schauen wir uns den Aufbau der Eiswaffel mal etwas genauer an: Die herkömmliche Eiswaffel wird von innen mit Schokolade ausgekleidet. Um genauer zu sein, wird die Waffel mit vier Schichten bedeckt, die alle einen unterschiedlichen Kakaogehalt besitzen. Diese Schichten schützen die Waffel eine geraume Zeit vor dem Durchweichen. Der Kaffee im Inneren bringt die Schokolade nämlich schnell zum Schmelzen. Man sollte seinen Kaffee in der Eiswaffel ungefähr binnen zehn Minuten verzehren. Für echte Kaffeeliebhaber natürlich kein Problem. Wer den Anblick der spektakulären Kaffeekreation länger genießen möchte, der kann sich einfach eine zweite CoffeeInACone™ besorgen.

Das Geheimnis der CoffeeInACone™ steckt übrigens nicht nur in der schokoladigen Beschichtung selbst, sondern auch in ihrer Konsistenz. Der Selbstversuch solch einer Kreation würde in den meisten Fällen in einem wahren Desaster enden und der heimischen Küche so einiges an Schmutz und Sauerei abverlangen.

Besonders in Johannesburg werden die persönlichen Erfahrungen und Momente unter dem Hashtag #coffeeinacone auf Instagram und Co. verbreitet. Dies ist natürlich kein Zufall, da sich der Kaffeetrend hier besonders stark verbreitet und mitunter seinen Ursprung findet.

Dayne Levinrad war vor seiner Zeit als Barista Manager für digitales Marketing. Er versteht es, Trends zu erkennen und diese über die sozialen Netzwerke zu pushen. In diversen Auslandsaufenthalten hat er ein gutes Gespür für die Fusion aus Innovation, Zeitpunkt und Vermarktung entwickelt. Diese Erfahrungen und sein Liebe zum Kaffee sind sicherlich Gründe für die Erfindung der CoffeeInACone™. Dayne Levingrad bietet somit nicht nur eine überraschend einzigartige Eistüte, sondern überzeugt auch mit echtem Marketing Know-how.

Wer sich nun denkt, dass der Kaffee in der Waffel ganz einfach nachgemacht werden kann, der wird leider eines Besseren belehrt. Mittlerweile ist nämlich sogar schon ein Patent auf die CoffeeInACone™ angemeldet. Bleibt also abzuwarten, ab wann wir diesen Kaffeetrend 2017 in den deutschen Cafés ausprobieren können. Für das Auge ist es allerdings jetzt schon ein Erlebnis!

Tolle Fotos zu #coffeeinacone findet man bei Instagram – anschauen lohnt sich!

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