Zubereitung15. März 20235 Min. Lesezeit

Kaffeevollautomat mit Milchpulver: Welche Vorteile hat es?

Einen Kaffeevollautomaten mit Milchpulver verwenden: Was bedeutet das genau und welche Vorteile hat es? Wir klären auf!

Milchpulver neben Kaffeevollautomat

Das Wichtigste zu Kaffeevollautomaten mit Milchpulver

  1. Milchpulver für den Kaffeevollautomaten besteht aus Trockenmilch – Milch, der das Wasser entzogen wurde.
  2. Milchpulver bietet eine kostengünstige und leicht zu lagernde Alternative zu Frischmilch, ohne dass der Geschmack verloren geht.
  3. Die Verwendung von Milchpulver in Kaffeevollautomaten macht die Reinigung weniger aufwändig.
  4. Milchpulver ist aufgrund des trockenen Zustands weniger anfällig für Bakterien als frische Milch.

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Was bedeutet Kaffeevollautomat mit Milchpulver?

Milchpulver entsteht mithilfe eines besonderen Verfahrens, bei dem der Milch die Flüssigkeit entzogen wird. Dabei heraus kommt eine trockene Masse, die wir als Milchpulver kennen. Der entscheidende Vorteil dieses Pulvers ist die deutlich längere Haltbarkeit und einfachere Lagerung. Kommt das Milchpulver im Vollautomaten zum Einsatz, wird dem Pulver Wasser zugefügt, sodass der ursprüngliche Aggregatzustand wieder hergestellt wird. Bei der Verwendung von Milchpulver im Kaffeevollautomaten wird von einem sogenannten Topping gesprochen.
Für Liebhabende von pflanzlichen, veganen Milchalternativen gibt es mittlerweile auch Toppings auf Hafer-Basis, so dass es nach Hafermilch schmeckt. Auch gibt es das Milchpulver ohne Laktose. Damit möglichst viele Kaffeetrinkende in den Genuss kommen können.

So wird Milchpulver verarbeitet

Topping ist extra für den Einsatz im Vollautomaten konzipiert, damit es in den Schläuchen nicht verklumpt. Bei der Auswahl läuft das Pulver aus dem Behälter in einen Mixerbecher und wird dort wieder mit Wasser vermischt.
Technisch gesehen wird das benötigte Milchpulver für den Kaffee genauso verarbeitet wie beispielsweise bei einem Kakao. Verschiedene Mixergeschwindigkeiten im Kaffeevollautomaten sorgen dann dafür, dass das aufgelöste Milchpulver als leckere Schaumkrone auf den Cappuccino oder Latte macchiato läuft. Im Gegensatz zur Frischmilch, die mit einem Aufsatz für die Dampfdüse aufgeschäumt wird (Cappuccinatore).

Innenleben mit Behäter für Milchpulver

Warum ist ein Kaffeeautomat mit Milchpulver empfehlenswert?

  • Ergiebig

    1 kg Milchpulver entsprechen etwa 10 Liter Frischmilch oder Milchalternative. So kommt man länger mit einer Tüte Milchpulver aus als mit der frischen Variante.
  • Haltbarkeit

    Während Frischmilch meistens gekühlt werden muss, lässt sich Milchpulver problemlos bei Zimmertemperatur lange lagern.
  • Platzsparend

    Da man weniger Milchpulver als Frischmilch für eine Tasse Cappuccino und Co. braucht, muss auch weniger angeschafft und gelagert werden. Dies spart Platz und es wird weniger Müll produziert. Der Milchkühler als Zubehör zum Kühlen fällt weg und es wird weniger Stellfläche gebraucht.
  • Günstig

    Die Milchpreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Milchpulver bietet daher eine kostengünstige Alternative.
  • Stabile Schaumkrone

    Der Milchschaum aus Milchpulver erweist sich als deutlich langlebiger als mit herkömmlicher Kuhmilch oder Milchalternative.
  • Hygienisch

    Milchpulver ist weniger anfällig für die Entstehung von Keimen. Die Reinigung der einzelnen Module ist etwas einfacher, da nicht zusätzlich noch der Milchkühler gesäubert werden muss.
Milchpulver in einer Glasschale auf einem Holzboden

Hat die Verwendung von Milchpulver im Vollautomaten auch Nachteile?

Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Milchpulver oder frische Milch, dann müssen sie abwägen. Sowohl Topping, wie es auch genannt wird, als auch frische Milch haben Vor- und Nachteile. In unserem Artikel Topping oder Frischmilch stellen wir beide Varianten gegenüber und ziehen ein Fazit. Die Entscheidung für Milchpulver ist nicht nur eine geschmackliche, sondern auch eine hinsichtlich Kosten, Hygieneaufwand und Lagerfläche. Beim Topping fällt auf, dass es etwas süßer ist als Kuhmilch oder Milchersatz und Zusatzstoffe enthält. Jedoch besitzen beide Varianten in etwa gleich viele Kalorien. 100 g Milchpulver enthalten 454 kcal. Dies entspricht 1000 ml Kuhmilch, die ebenfalls 470 kcal hat.

Eine Tüte Milchpulver Kaffee Partner Topping Plus liegt auf einem Holztisch

Welches Milchpulver gehört in einen Kaffeevollautomaten?

Eine häufig genutzte Alternative zum Milchpulver ist Kaffeeweißer. Auf den ersten Blick sind die beiden Pulver kaum voneinander zu unterscheiden. Der Kaffeeweißer enthält aber im Unterschied zusätzlich Glukosesirup und Fett. Er ist daher nicht für den Kaffeevollautomaten geeignet und könnte die Schläuche verklumpen. Der Eiweißgehalt des Milchpulvers ist höher als beim Kaffeeweißer, damit eine schöne Schaumkrone beim Aufschlagen entstehen kann. Nutzen Sie daher lieber ein Topping, welches für den Gebrauch im Vollautomaten konzipiert wurde.

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Welche Kaffeevollautomaten können Milchpulver verarbeiten?

Für den Einsatz des Milchpulvers besitzen die meisten professionellen Kaffeevollautomaten ein eigenes Fach. Das Pulver wird in dieses Fach gegeben und kann dann bei der Auswahl des Getränks Milchschaum für Cappuccino, Latte macchiato oder Milchkaffee zubereiten. Genau daneben ist meist das Kakaopulver-Fach. Das sehen Sie weiter oben im Bild zur Verarbeitung des Pulvers.

Alle unsere Kaffeevollautomaten können Milchpulver verarbeiten. Bei der Auswahl des Toppings gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Schließlich spielt die Qualität des Pulvers eine entscheidende Rolle beim Geschmack. Dies können Sie im vorherigen Absatz nachlesen. Je nach Mitarbeitenden, Kundschaft oder Gästen sollte beachtet werden, dass auch eine laktosefreie oder vegane Variante vorhanden ist. Sie sind noch unentschlossen, ob Milchpulver oder Frischmilch? Dann lesen Sie hier mehr zum Geschmack.

Unsere Kaffeevollautomaten mit Milchpulver

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Hendrik

Hendrik Bäumer ist nicht nur zertifizierter Kaffeesommelier, sondern auch in der Qualitätssicherung bei Kaffee Partner tätig. Das heißt, er kennt sich sowohl mit Kaffee als auch mit Kaffeevollautomaten sehr gut aus. In Schulungen gibt er seine Expertise vor allem an unseren technischen Außendienst weiter, die im Austausch mit Kunden darauf zurückgreifen können. Er liest all unsere Fachtexte gegen, damit auch unseren Leser:innen fundiertes Kaffeewissen nähergebracht wird.