1. August 2018 2 min. Lesezeit Rezepte

Geröstete Kaffeebohnen zum Essen statt Trinken.

Kaffeebohnen benutzen die meisten Kaffee-Liebhaber zum Aufbrühen ihres heißgeliebten Kaffees. Dafür werden die Kaffeebohnen gemahlen und mit Wasser vermengt. Doch kann man Kaffeebohnen auch essen? Die Frage finden wir nicht verwunderlich. Etwas aus dem eines der liebsten Getränke zubereitet wird, muss doch auch anders zu verwenden und vor allem zu genießen sein. Schließlich bringt die Zeit immer mehr Angebote an essbaren Kaffeebohnen.

Natürlich können Kaffeebohnen in geröstetem Zustand bedenkenlos verzehrt werden. Trotz der aufmunternden Wirkung sind sie nicht giftig oder in irgendeiner Weise schädlich. Jedoch gilt hier die gleiche Regel wie bei allen Lebensmitteln: Man soll sie in Maßen und nicht in Massen zu sich nehmen.

Dass nicht nur im fertig aufgebrühten Kaffee jede Menge Koffein steckt, sondern auch in den Kaffeebohnen, kann man sich denken. Eine Tasse Espresso hat zum Vergleich den gleichen Koffeingehalt wie 15 bis 25 Kaffeebohnen. Daher unser Rat: esst nicht zu viele Kaffeebohnen auf einmal. Genießt lieber kleine Menge und dafür in Ruhe. Ungefähr 30 Minuten nach dem Verzehr beginnt das Koffein der Kaffeebohnen zu wirken. In der Regel lässt die Wirkung nach ungefähr zwei bis vier Stunden nach. In seltenen Fällen hält sie jedoch bis zu zehn Stunden an. Es macht zudem noch einen Unterschied ob ihr Raucher oder Nichtraucher seid, denn die Wirkung des Koffeins hält bei Nichtrauchern länger an.

Je nach Zusammensetzung der Bohnen schmecken diese natürlich etwas unterschiedlich. Die einen schmecken etwas säuerlich, andere eher bitter oder eben mild. Manch einer findet den Geschmack von Kaffeebohnen sogar herzhaft. Man muss sich dort einfach einmal durchprobieren und seinen eigenen Favoriten finden. Jedenfalls schmeckt das volle Aroma der Kaffeebohnen, wenn sie zerbissen und somit quasi gemahlt werden. Bei dieser Art des Kaffee-Genusses kann man sich zum Glück nicht die Zunge verbrennen oder es in der Hektik des Alltags verschütten.

Kaffeebohnen gehören mittlerweile bei vielen Getränken oder Gerichten dazu. Egal ob alkoholisch, wie beim Sambuca oder in einer Vinaigrette für den Salat oder in Desserts wie Kuchen, Pudding und Quark – die braune Bohne darf dabei nicht fehlen.

Falls Sie es noch nicht ausprobiert haben, probieren Sie ruhig einmal! Einen Versuch ist es wert. Danach können Sie sich noch immer eine flüssige Kaffee-Spezialität gönnen. 

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Thorsten

"Ein guter Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen." So seine Devise. Ab und zu darf es auch ein Schuss Milch in den Kaffee sein - am liebsten als feincremiger Milchschaum wie aus der Crema Duo.

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