9. August 2018 2 min. Lesezeit Wissen

Kaffeetrinken im 18. Jahrhundert

Es gibt so einige skurrile Geschichten, die von Kaffee handeln. Ob informativ oder amüsant - wir möchten Ihnen diese natürlich nicht vorenthalten und halten Ohren und Augen offen für weitere spannende Kaffee-Storys.

Unterteller vs. Untertasse

Im 18. Jahrhundert gehörte Kaffee zu den Luxusgütern und nicht jeder konnte ihn in feinen Salons und Cafés genießen. Johann Friedrich Böttger hat in dieser Zeit das Porzellan erfunden, wodurch das standesgemäße Kaffeegeschirr zu tragen kam. Der heiße Kaffee übertrug seine Hitze natürlich auch auf das Porzellan, sodass die Kaffeetassen mit Henkeln versehen wurden. Um sich nicht an dem heißen Kaffee zu verbrennen, wurde er zur Abkühlung auf die Untertasse gegossen und von dort aus geschlürft. Ein weiterer Grund soll angeblich gewesen sein, dass die damals reichhaltig geschminkten Damen und Herren Angst hatten, dass durch den heißen Kaffee die empfindliche Schminke zerlaufen würde.

Täglich gratis Starbucks-Kaffee

Ein besonders gewiefter Kunde holt sich tagein, tagaus in einer amerikanischen Starbucks-Filiale seinen gratis Kaffee ab. Wie er das anstellt? Er hat jeden Tag Geburtstag! Der Trick ist so simpel, dass scheinbar vor ihm noch kein anderer auf diese Idee gekommen ist. Er füllte sage und schreibe 365 Kundenkarten aus und bestellt – für jeden Tag also eine. Und je Karte hat er ein anderes Geburtsdatum eingetragen. Da es üblich ist, dass Kunden mit einer Kundenkarte an ihrem Ehrentag einen Geburtstags-Kaffee umsonst erhalten, bekommt dieser nun täglich einen gratis Kaffee. Diese Masche ist natürlich unfassbar dreist, wird aber noch davon getoppt, dass der Kunde einem Mitarbeiter weismachen wollte, dass seine Karte defekt sei und er daher täglich ein Freigetränk erhalten würde. Wer nun davon ausgeht, dass der Kunde sich einen schlichten schwarzen Kaffee bestellt, liegt falsch. Dank der Auswahl an diversen Toppings, Sirups und Extras erlangt der allmorgendliche Kaffee einen stolzen Wert von 6,50 $. Auf ein Jahr (365 Tage) hochgerechnet sind das 2.372,5 $! So etwas ist natürlich nur in Amerika möglich. In Österreich bekommt man sein Freigetränk nur, wenn man zuvor mit seiner Kundenkarte bereits etwas bezahlt hat. Außerdem behalten sich die Filialen vor, Karten abzulehnen.

Küsse für den Kaffee

Rund um den Globus liebt man Kaffee. Viele trinken ihn aus herkömmlichen To-Go Bechern mit dem typischen Trinkdeckel, ganz egal welcher Inhalt sich darin verbirgt. Eine koreanische Designerin mit dem Namen Jang WooSeok hat nun ganz besondere Deckel entworfen. „Kiss when Coffee“ heißt ihre Kreation, die alles andere als handelsüblich aussieht. Was vom herkömmlichen Deckel geblieben ist, ist das ellipsenförmige Trinkloch. Das neue Aussehen erinnert an die Gesichtspartie von Mund und Nase von griechischen Statuen. Beim Küssen sind die Menschen glücklich. Ähnliches wird dabei nun auf das Kaffeetrinken projiziert. Denn das Trinkloch befindet sich an den Lippen des Deckels. Somit sieht es aus, als würde man das Bechergesicht küssen. Ein Funfakt ist, dass die Designerin zuvor die Nasen weggelassen hat, jedoch bemerkte, dass die Berührungen der Nase essentiell sind, um das Küssen realistisch zu machen.

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Andreas

Der Morgen startet für ihn am liebsten mit einem Café au Lait XL aus der Ultima Duo 2: Darin steckt genau die richtige Mischung aus leckerem Kaffee und cremigen Milchschaum. Das stillt auch den etwas größeren Kaffeedurst.

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