28. März 2019 4 min. Lesezeit Trends

Die Krönung vieler Kaffeegetränke: Der cremige Milchschaum

Was wären Cappuccino und Latte Macchiato ohne ihr weißes Häubchen aus Milch? Sowohl der Geschmack als auch die Optik würden leiden. Der Milchschaum spielt bei der Zubereitung beider Getränke eine ebenso wichtige Rolle, wie der Kaffee selbst. Die Herstellung eines stabilen, aber feinporigen Milchschaums ist eine Kunst für sich. Inzwischen verfügen viele hochwertige Kaffeeautomaten über einen integrierten Milchaufschäumer. So gelingt mit einem Kaffeevollautomaten von Kaffee Partner selbst Anfängern die leckere Schaumkrone. Als Basis für den Traum aus Schaum kommt sowohl frische Milch als auch Toppingpulver in Frage. Beides bringt Vor- und Nachteile mit sich. Doch mit welchem Produkt gelingt eigentlich der schönste Milchschaum?

Mit Toppingpulver zum perfekten Milchschaum

Topping ist vielen Kaffeetrinkern auf Anhieb kein Begriff und wird deshalb oft mit Kaffeeweißer verwechselt. Zwar handelt es sich bei beiden Produkten um Milchpulver, trotzdem gibt es Unterschiede. Der Eiweiß- und Fettgehalt des Toppings ist höher als beim Kaffeeweißer. Dies verbessert und intensiviert den Geschmack des Toppings. Hergestellt wird das Pulver aus frischer Milch. Während eines speziellen Trocknungsverfahrens, der sogenannten Dehydration, wird der Milch Feuchtigkeit entzogen, bis nur noch ein trockenes Pulver übrig bleibt. Da das fertige Topping keine Feuchtigkeit mehr enthält, ist es besonders lange haltbar – schließlich benötigen schädigende Mikroorganismen Feuchtigkeit, um zu überleben und so die Haltbarkeit der Milch zu beeinflussen. Dieser natürliche Prozess entfällt beim Milchpulver.

Neben der längeren Haltbarkeit überzeugt das Topping auch geschmacklich. Das Milch-Aroma kommt hervorragend zur Geltung, ohne das Getränk zu verdünnen. Zudem ist der Milchschaum in Form eines Toppings sehr stabil und verspricht somit einen längeren „optischen Genuss“. Inzwischen gibt es das Topping in ganz unterschiedlichen Varianten, sodass auch Figurbewusste oder Menschen mit Laktoseintoleranz einen Milchschaum aus Topping genießen können. Die Handhabung ist einfach und hygienisch, denn es hinterlässt keine Rückstände im Vollautomaten. Da ein Kilogramm Topping in etwa zehn Litern frischer Milch entspricht, lässt es sich sehr platzsparend lagern. Im Gegensatz zu Milch hat das Topping einige Vitamine und Nährstoffe weniger, da diese bei der Herstellung verloren gehen.

Die klassische Zubereitung: Milchschaum aus frischer Milch

Zwar bringt das Topping viele Vorteile mit sich, trotzdem schwören zahlreiche Kaffeegenießer immer noch auf den Milchschaum aus frischer Milch. Hier bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe der Milch erhalten für einen natürlichen Kaffeegenuss. Zusatzstoffe oder zusätzlicher Zucker sind in frischer Milch nicht enthalten. Auch bei der Frischmilch gibt es eine große Auswahl an Varianten. Neben fettreduzierter Milch ist auch laktosefreie Milch für die Herstellung von Milchschaum geeignet.

Deutliche Nachteile gegenüber des Toppings hat die Frischmilch in Bezug auf Haltbarkeit und Hygiene. Frischmilch muss zügig aufgebraucht werden, denn sie verdirbt schnell. Als Alternative bieten sich H-Produkte an, die ungeöffnet auch außerhalb des Kühlschranks gelagert werden können. Im Gegensatz zum Topping benötigt aber selbst H-Milch deutlich mehr Platz. Auch in puncto Hygiene hat das Milchpulver zahlreiche Vorteile. Kaffeevollautomaten ohne separaten Milchaufschäumer müssen bei der Verwendung von Frischmilch regelmäßig gereinigt werden. Hohe Hygienestandards sind beim Umgang mit frischer Milch Pflicht, denn sonst setzen sich Bakterien in der Maschine fest und können die Gesundheit gefährden.

Fazit: Welches Produkt eignet sich besser zur Herstellung von Milchschaum?

Beide Produkte bringen Vor- und Nachteile mit sich. Legt man viel Wert auf eine natürliche Zubereitung, sollte die Herstellung der Schaumkrone mit Frischmilch erfolgen. Gerade im privaten Gebrauch setzen viele auf die natürliche Zubereitung mit frischer Milch. Legt man den Fokus auf die Optik und Handhabung, hat das praktische Topping die Nase vorn. Hiermit gelingt fluffiger Milchschaum, der besonders lange seine Form behält. Zudem sind die Lagerung und der tägliche Umgang mit dem Milchpulver deutlich praktischer, gerade wenn viele Tassen Kaffee pro Tag getrunken werden. Letztlich ist es auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Viele Kaffeetrinker zelebrieren die Zubereitung ihrer Tasse Kaffee und nehmen gern den etwas höheren Arbeitsaufwand des Milchschaums mit Frischmilch in Kauf.

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Thorsten

"Ein guter Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen." So seine Devise. Ab und zu darf es auch ein Schuss Milch in den Kaffee sein - am liebsten als feincremiger Milchschaum wie aus der Crema Duo.

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