Wissen12. März 20194 Min. Lesezeit

So erkennen Sie die Qualität der Kaffeebohne

Die Kaffeebohne ist die Grundlage eines schmackhaften Kaffees. Nur eine hochwertige Bohne garantiert besten Kaffeegenuss. Doch woran erkennt man eine gute Kaffeebohne?

Kaffeebohnen in der Röstung

Mit einer hochwertigen Kaffeebohne zum genussvollen Kaffee

Schlechter Kaffee ist leider immer noch verbreitet. Dies liegt oft an der falschen Zubereitung. Der entscheidende Faktor für den besonderen Genuss des Kaffees ist jedoch die Kaffeebohne. Wenn diese von minderwertiger Qualität ist, nützt selbst ein hochwertiger Kaffeevollautomat von Kaffee Partner nichts. Der Kaffee schmeckt fad und das vollmundige Aroma stellt sich einfach nicht ein.

Im Gegensatz zu vielen anderen Lebensmitteln ist es bei der Kaffeebohne gar nicht so einfach, hochwertige Produkte von minderwertigen zu unterscheiden. In gemahlenem Zustand ist es nahezu unmöglich, die Qualität zu bewerten. Oftmals muss man sich auf die Angaben auf der Verpackung verlassen, schließlich handelt es sich um kein regionales Produkt. Mit unseren Tipps und Tricks fällt es Ihnen bald deutlich leichter, die Qualität der Kaffeebohne zu bewerten und so beste Voraussetzungen für genussvolle Momente zu schaffen.

Die vielfältige Welt der Kaffeebohnen

Weltweit werden etwa 40 verschiedene Bohnen zur Kaffeeherstellung angebaut. Diese Vielfalt kommt jedoch in den heimischen Supermärkten nicht an. Stattdessen dominieren zwei Bohnen das Kaffeeregal: die Arabica-Bohne und die Robusta. Mit einem Marktanteil von 60 % ist die Arabica-Bohne die meist genutzte Kaffeebohne. Sie gilt als edle Bohne, da sie einen ausgewogenen Koffein- und Säuregehalt hat. Dies bedeutet aber nicht, dass alle Arabica-Bohnen hochwertig sind – auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Sogenannte Spitzenkaffees bestehen jedoch fast alle aus Arabica-Bohnen.

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Neben der Sorte der Kaffeebohne spielt auch das Anbaugebiet eine wichtige Rolle. Hierbei ist weniger das Land entscheidend, in dem der Kaffee angebaut wird. Stattdessen rückt die Höhe des Gebiets in den Fokus. Kaffee aus Bohnen, die aus besonders hohen Anbaugebieten stammen, wird als Hochlandkaffee bezeichnet. Im Gegensatz dazu stammt der Tieflandkaffee aus niedrigeren Gebieten. Je höher das Anbaugebiet liegt, desto langsamer reift die Bohne. Dadurch bilden sich besonders feine Aromen.

Faktoren zur Beurteilung einer hochwertigen Kaffeebohne

Gehen Sie beim Kauf Ihrer Kaffeebohnen keine Kompromisse ein. Setzen Sie auf ganze Bohnen und vermeiden Sie bereits gemahlenes Kaffeepulver. Ganze Bohnen lassen sich deutlich besser bewerten und versprechen gleichzeitig einen besonders aromatischen Kaffee. Schauen Sie sich vor der Zubereitung Ihres Kaffees die Bohnen genau an. Achten Sie dabei auf folgende Faktoren:

  • Schädlingsbefall
  • Bruch
  • Schimmelbefall
  • Röstung
  • Frische
  • Geschmack

Als Frucht ist die Kaffeebohne anfällig für Schädlingsbefall. Ob Ihre Kaffeebohne während Ihres Wachstums von Schädlingen befallen wurde, ist einfach nachzuvollziehen. Kleine Löcher auf der Bohne sind ein Hinweis auf Schädlinge. Hält sich der Befall in Grenzen, muss sich dies nicht negativ auf die Qualität auswirken. Erst wenn große Teile der Ernte betroffen sind, ist dies ein Indiz für falsche Anbaubedingungen. Ein weiterer Faktor ist die Bruchquote des Kaffees. Sicher finden sich in jeder Tüte Kaffee einige gebrochene Bohnen. Kaffee hat einen langen Transport hinter sich, sodass dies oft nicht zu vermeiden ist. Sind mehr als 5 % der Bohnen gebrochen, spricht dies dafür, dass die Kaffeebohne nicht von Hand gepflückt wurde und somit von geringerer Qualität ist.

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Ähnlich wie unsere heimischen Kirschen, enthält auch die Kaffeekirsche viel Feuchtigkeit. Damit die Kirsche beim Trocknungsprozess nicht anfängt zu schimmeln, ist regelmäßiges Wenden wichtig. Schimmelspuren sind somit ein Hinweis auf eine nicht ordnungsgemäß ausgeführte Trocknung. Gesundheitlich ist dies kein Problem, da die Bohne bei hohen Temperaturen geröstet wird. Sie erkennen Schimmelbefall an einer fleckigen Oberfläche. Ein weiterer Einflussfaktor auf die Qualität der Kaffeebohne ist das richtige Röstverfahren. Am hochwertigsten ist die Trommelröstung, denn hier entstehen besonders wenig Bitterstoffe. Abschließend beeinflussen auch die Frische und der Geschmack die Qualität des Kaffees.

Fairtrade als Qualitätsmerkmal?

Da Kaffee nicht in unseren Breitengraden angebaut wird, lässt sich wenig über die Arbeitsbedingungen für die Kaffeebauern sagen. Viele setzen deswegen auf den Fairtrade Kaffee. Doch Achtung, das Fairtrade Siegel sagt nichts über die Qualität der Kaffeebohnen aus. Es ist ein Gewissenssiegel und kein Gütesiegel. Um einen hochwertigen Fairtrade Kaffee zu finden, müssen Sie ein wenig suchen, denn grundsätzlich gibt es auch hier hochwertigen Kaffee. Mit unseren Hinweisen finden Sie bestimmt ein Produkt, das all Ihre Anforderungen erfüllt.

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Maximilian

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