Eine Kaffeemaschine im Büro zieht vielerlei Kaffeetrinker an. Sie alle mögen Kaffee, doch es machen sich fünf unterschiedliche Typen bemerkbar.

Wer regelmäßig Kaffee im Büro trinkt oder die Kaffeemaschinen gut im Blick hat, kennt sie mit Sicherheit: die verschiedenen Typen der Kaffeetrinker. Denn wie in vielen anderen Bereichen auch, können Kaffeeliebhaber in Klassen eingeteilt werden. Vor allem bei den Kaffeetrinkern im Büro haben sich einige Typen herauskristallisiert, die immer vorzufinden sind – wenn auch nicht immer in voller Ausprägung. Vielleicht kann sich der ein oder andere sogar in einem der fünf Kaffeetypen wiederfinden?

Typ Nummer eins: Der Pingel

Typ Nummer eins kennt man unter dem Namen Pingel, genauer: Latte-Macchiato-Pingel. Kleinlich und penibel sind da die richtigen Adjektive. Denn genau wie sein perfektes Äußeres muss auch der Kaffee immer perfekt sein. Sein Äußeres passt von oben bis unten: Von der perfekten Frisur über den mit großer Sorgfalt gepflegten Bart bis hin zu der tadellosen Kleidung sitzt alles perfekt. Und um dem Äußeren alle Ehre zu machen, wird auch nur der passende Kaffee im Büro getrunken. Dieser beginnt schon bei der Wahl des richtigen Kaffeebechers, in den nach seinem idealen Augenmaß genau die richtige Menge an Milch eingefüllt wird. Während die Kaffeemaschine ihr bestes gibt, wird sie kritisch von dem Latte-Macchiato-Pingel beobachtet, damit sie auch ja nichts falsch macht. Doch glücklicherweise macht sie ihren Job lange genug, um auch ihn letzten Endes zufriedenstellen zu können, sodass er genüsslich seinen Kaffee im Büro trinken und mit guter Laune weiterarbeiten kann.

Typ Nummer zwei: Der Experte

Typ Nummer zwei kann eine wahre Nervensäge sein, wenn es um Kaffee geht: Denn er weiß immer alles besser und er kann auch immer alles besser. So ist natürlich auch nur der beste Kaffee gerade so gut genug für ihn. Seine Kollegen bezeichnen ihn auch gerne als „dottore“. Der Experte unter den Kaffeetrinkern im Büro ist zwar immer anwesend, jedoch immer nur an der Kaffeemaschine vorzufinden, an der er gerade bastelt. Am liebsten ist ihm der handgemachte Cappuccino aus der Siebträgermaschine, da er dort seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Aber gleichzeitig ist er auch der Retter in der Not für alle, die vor Hindernissen stehen und ihren Kaffee im Büro nicht trinken können. Funktioniert die Maschine mal nicht einwandfrei, ist er sofort zur Stelle und kann Abhilfe leisten.

Typ Nummer drei: Die Feministin

Die Feministin unter den Kaffeetypen ist das genaue Gegenteil vom Experten: Schon von klein auf wurde ihr eingetrichtert, nie das Kaffeekochen zu erlernen. Denn so würde sie später im Büro auch nicht diese Aufgabe für alle übernehmen müssen. Zwar den Kaffeetrinkern im Büro zugehörig, will sie dennoch nicht mit einem Kaffeebecher durch die Gegend laufen. Genauso wenig weiß sie über das Thema Kaffee Bescheid, um sich mit ihren Kollegen über Mahlgrade und Röststufen unterhalten zu können. Stattdessen steht sie des Öfteren verzweifelt und ratlos vor der Kaffeemaschine und weiß sie nicht zu bedienen. Anschließend muss sie erneut den Experten um Rat bitten, was ihr überhaupt nicht gefällt. Natürlich kann sie sich ihre Niederlage nicht offen eingestehen und behauptet lieber im Büro nicht Kaffeetrinkerin, sondern eigentlich Teetrinkerin zu sein

Typ Nummer vier: Der Purist

Den Überraschungskaffee macht immer wieder der Purist, Kaffeetyp Nummer vier. Denn wenn er im Büro seinen Kaffee zum Trinken zubereitet, weiß man nie, ob er denn diesmal gelingt. Meistens braucht er dafür mehrere Anläufe, da bei ihm vieles in der Zubereitung schiefgehen kann. Sein Kennzeichen ist der Espresso in der kleine Espressotasse, das einzige Kaffeegetränk im Büro, das er trinkt. Den italienischen Caffè trinkt er natürlich auch nur aus der Siebträgermaschine. Und auch nur ganz minimalistisch ohne Milch oder Zucker. Dementsprechend ist der Purist ständig auf Trab und zwischen Büro und Küche unterwegs, da sein Antrieb für den Tag die Tasse Espresso mit schön viel Koffein ist. Das alles macht er besonders laut, was ein wenig auf die Nerven gehen kann.

Typ Nummer fünf: Der Unglücksrabe

Ähnlich dem Puristen macht auch der Unglücksrabe vieles falsch. Doch bei ihm nimmt das Ganze ein anderes Ausmaß an: Recht selten erreicht er sein Ziel und kann im Büro seinen Kaffee trinken. Denn die Wahrscheinlichkeit ist verschwindend gering, dass er mal alles richtig macht. Und wenn es dann mal klappt, bevorzugt er den Cappuccino. Aber stattdessen drückt er immerzu die falschen Knöpfe und legt die Maschine auf Eis. Wenn er mal etwas macht, dann nur zu komischen Zeiten. Und was ihm nicht gelingt, lässt er stehen, um schnellstmöglich die Flucht zu ergreifen. Die Fehler wieder auszubügeln schafft er nämlich nicht. Dafür punktet er im Gespräch mit Kollegen zum Thema Kaffee immer mit amüsantem Gesprächsstoff. Andererseits steht Fremdschämen auf dem Programm, wenn dann mal ein größerer Schaden durch falsche Bedienung gemeldet werden muss.

 

Für jeden Typen das richtige Kaffeegetränk im Büro

Es sind zwar fünf komplett verschiedene Typen, die sich mit dem Thema Kaffee auf unterschiedliche Weise befassen, aber dennoch bleibt ihnen die Gemeinsamkeit: Sie alle sind mit Freude Kaffeetrinker im Büro. Damit vom seltenen Cappuccino über den minimalistischen Espresso bis hin zum perfekten Latte Macchiato auch jedes Kaffeegetränk im Büro genossen werden kann, müssen die richtigen Kaffeemaschinen vorhanden sein.

Wer nicht gleich jeden Kaffeetypen mit einer eigenen, auf ihn zugeschnittenen Maschine beglücken will, kann sie alle mit einem Vollautomaten zufriedenstellen. Denn dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Unglücksrabe einen falschen Knopf drückt und die Feministin muss nicht mehr so oft niedergeschlagen den Gang zum Experten antreten. Der Pingel bekommt auch mit Hilfe des Vollautomaten seine perfekte Tasse Latte-Macchiato und auch dem Puristen gelingt viel schneller die kleine Tasse Espresso. Lediglich der Experte muss ein wenig einstecken, was er jedoch sicherlich in anregenden Gesprächen wieder wettmachen kann.

 

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